Aufschub für Weilbacher Ortsumfahrung

Der Aufstellungsbeschluss für den zweiten Teilabschnitt der Kleinen Weilbacher Ortsumfahrung wird sich verschieben. Die Galf hat Beratungsbedarf angemeldet.

Flörsheim. 

Eigentlich sollten die Stadtverordneten in ihrer kommenden Sitzung am 1. Oktober über die Aufstellung eines Bebauungsplans für den zweiten Abschnitt der Kleinen Umgehung abstimmen. Daraus wird aber anscheinend nichts. Die Stadtverordneten haben den Tagesordnungspunkt in den Ausschüssen aufgeschoben. Diese Entwicklung habe ihn auf dem kalten Fuß erwischt, sagte Klaus Pohlmann (SPD) im Haupt- und Finanzausschuss. Bisher sei es immer darum gegangen, die Kleine Umgehung so schnell wie möglich umzusetzen. „Ich bin entsetzt“, erklärte der SPD-Mann.

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Diebe stehlen Baumaschinen

Weilbach. 

Aus einer Lagerhalle auf einem Betriebsgelände einer Innenausbaufirma an der Straße „Am alten Bach“ wurden Werkzeuge sowie Baumaschinen im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich am Donnerstag zwischen 6.30 und 10 Uhr. Sachdienliche Hinweise von zeugen nehmen die Beamten der Polizeistation Flörsheim-Hochheim, Telefonnummer (0 61 45) 5 47 6-0, entgegen. (meh)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

Feuerwehr löscht brennendes Auto

Weilbach. 

Nach dem schweren Unfall auf der Autobahn am Vormittag (siehe oben) heulten am Nachmittag erneut die Sirenen in Weilbach. Grund dafür war ein brennender BMW X 5, der auf der Frankfurter Straße in Flammen stand. Die genaue Ursache war gestern Abend noch unklar. Der Fahrer des BMW hatte gestern um kurz nach 15 Uhr aufregende Minuten erlebt, als während der Fahrt plötzlich Flammen aus dem Motorraum schlugen. Der Fahrer lenkte das Fahrzeug an den Rand der Frankfurter Straße, nur wenige Zentimeter entfernt neben der Überdachung eines Wohn- und Geschäftshauses. Die sofort alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen, die gefährlich nahe an das Gebäude neben dem Fahrzeug herankamen. Verletzte gab es durch den Brand nicht. Nach Auskunft eines Sprechers der Polizeidirektion Main-Taunus ist davon auszugehen, dass die Ursache für den Brand ein technischer Defekt war. Wegen des Feuerwehreinsatzes und der Bergung des gelöschten BMW musste die Ortsdurchfahrt fast zwei Stunden lang gesperrt werden. Die Sperrung beeinträchtigte den Feierabendverkehr, der sich in den späten Nachmittagsstunden täglich durch die Weilbacher Ortsmitte wälzt. Die Polizei leitete den Fahrzeugverkehr hauptsächlich über die Schulstraße um. (meh)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

Weiterhin doch lieber Tempo 50?

Wenn Fahrzeuge mit verminderter Geschwindigkeit durch den Ort fahren, sei das nicht nur positiv, meinen Ortsbeiratsmitglieder.

Auch am Weilbacher Ortseingang in der Hofheimer Straße ist die Einführung von Tempo 30 geplant. Foto: Hans Nietner

Auch am Weilbacher Ortseingang in der Hofheimer Straße ist die Einführung von Tempo 30 geplant. Foto: Hans Nietner

Weilbach. 

Die kommende Tempo-30-Regelung auf den Ortsdurchfahrtsstraßen beschäftigt die Weilbacher. Obwohl die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht auf der Tagesordnung des Ortsbeirats stand, diskutierten die Ortsbeiratsmitglieder sowie Einwohner im Anschluss an die jüngste Sitzung über das Thema. Erster Stadtrat Sven Heß (Galf) bestätigte zu Beginn des Treffens die Tempo-30-Anordnung durch das Straßenverkehrsamt. Das Kreisblatt hatte bereits m 15. August darüber berichtet, dass auf den Bundesstraßen B40 und B519 die Geschwindigkeit gesenkt werden soll, nachdem die Belastung der Anwohner untersucht wurde. Heß wertete diese Entwicklung als „gutes Zeichen“. Dieser Auffassung stimmten nicht alle Ortsbeiratsmitglieder zu. Die CDU-Vertreter sprachen sich in der anschließenden Diskussionsrunde gegen die Geschwindigkeitsverringerung aus. Christdemokratin Gerlinde Goldbach-Thimm äußerte sich am kritischsten: Sie sei entsetzt über die geplante Änderung, betonte das Ortsbeiratsmitglied. „Wir wollten Schilder abbauen, und jetzt kommen neue hinzu“, so Gerlinde Goldbach-Thimm. Sie argumentierte, dass sich die meisten Leute ohnehin nicht daran halten würden. Die Regelung könne aber die negative Folge haben, dass Lastwagen mit ihren brummenden Aggregaten noch länger im Ort bleiben.

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Ortsbeirat hält sich für befangen

Das gab es in der Stadtteilvertretung noch nie: Weil sie entweder von der geplanten kleinen Umfahrung profitieren oder benachteiligt werden, halten sich alle Ortsbeiratsmitglieder für befangen.

Weilbach. 

Kaum ein politisches Thema liegt so vielen Weilbachern am Herzen, wie die schnellstmögliche Umsetzung der vollständigen Ortsumfahrung. Bei der jüngsten Ortsbeiratssitzung war deshalb viel Interesse und leidenschaftliche Diskussionen der Gemeindevertreter zu erwarten. Auf der Tagesordnung stand die Beratung und Abstimmung über den Bebauungsplan für den zweiten Teilabschnitt der Umgehungsstraße. „Die Ortsumfahrung betrifft alle Weilbacher“, betonte Ortsvorsteher Thomas Schmidt (CDU), bevor er den Tagesordnungspunkt aufrief. Genau diese Sichtweise führte aber zu einem kuriosen Sitzungsverlauf: Alle Mitglieder des Ortsbeirats verließen den Clubraum der Weilbachhalle. Das gesamte Gremium erklärte seine Befangenheit und war damit nicht mehr beschlussfähig.

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Unfallfahrer flüchtet

Flörsheim. 

Ein böses Erwachen gab es für einen 21-Jährigen aus Flörsheim. Der junge Mann hatte seinen weißen Audi A1 Sportback am Sonntagabend auf dem Parkplatz am Konrad-Adenauer-Ufer abgestellt. Als er am nächsten Morgen, gegen 8 Uhr, wieder zu seinem Fahrzeug kam, stellte er einen Unfallschaden an der Beifahrerseite fest. Offenbar war in der Nacht ein anderes Fahrzeug gegen den Audi gestoßen und hatte dabei den Schaden im unteren Bereich der Beifahrertür sowie an der Einstiegsleiste verursacht. Ohne seine Personalien an dem Auto oder bei der Polizei zu hinterlassen, machte sich der Unfallverursacher auf und davon. Der Schaden an dem Audi beträgt nach Angaben der Polizei rund 3000 Euro. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei in Hattersheim, Rufnummer (0 61 90) 93 60 45, hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich dort oder bei der Polizeistation Flörsheim, Telefon (0 61 45) 5 47 6-0, zu melden. (meh)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

Die Befangenheits-Falle

So etwas gab es in der Stadtteilvertretung noch nie: Weil sie entweder von der geplanten kleinen Umfahrung profitieren oder benachteiligt werden, halten sich alle Ortsbeiratsmitglieder für befangen.

Weilbach. 

Kaum ein politisches Thema liegt so vielen Weilbachern am Herzen wie die schnellstmögliche Umsetzung der vollständigen Ortsumfahrung. Bei der jüngsten Ortsbeiratssitzung konnte man deshalb viel Interesse und leidenschaftliche Diskussionen der Gemeindevertreter erwarten. Auf der Tagesordnung stand die Beratung und Abstimmung über den Bebauungsplan für den zweiten Teilabschnitt der Umgehungsstraße. „Die Ortsumfahrung betrifft alle Weilbacher“, betonte Ortsvorsteher Thomas Schmidt (CDU) bevor er den Tagesordnungspunkt aufrief. Genau diese Sichtweise führte aber zu einem kuriosen Sitzungsverlauf: Alle Mitglieder des Ortsbeirates verließen den Clubraum der Weilbachhalle. Das gesamte Gremium erklärte seine Befangenheit und war damit nicht mehr beschlussfähig.

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Viel Freude über etwas weniger Lärm

Im Durchschnitt drei Dezibel weniger Verkehrslärm soll die Einführung von Tempo 30 im Weilbacher Ortskern bringen.

Weilbach. 

Die Meldung war für Kreisblatt-Leser nicht mehr neu, dennoch hat die offizielle Bekanntgabe durch den Kreisausschuss des Main-Taunus-Kreises nun indirekt für einigen Wirbel innerhalb der SPD/Galf-Koalition gesorgt. Die Rede ist von der Tempo-30-Anordnung für Teile der Weilbacher Ortsdurchfahrt. Kreisbeigeordneter und Verkehrsdezernent Johannes Baron (FDP) hatte erklärt, dass das Straßenverkehrsamt die Tempo-30-Regelung auf den Bundesstraßen 40 sowie 519 angeordnet habe, nachdem die Belastung für die Anwohner dort untersucht worden war. Entsprechende Schilder würden nun in den kommenden Wochen aufgestellt (wir berichteten).

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