SPD: Prognosen sind kontraproduktiv

Die Zeit vor den Wahlen wird gerne genutzt, um vieles in einem positiven Licht erscheinen zu lassen. So auch bei der kleinen Ortsumfahrung in Weilbach. Da werden auch mal Planungsschritte als Erfolge gefeiert.

Über die Industriestraße soll ein Abschnitt der kleinen Ortsumfahrung Weilbach geführt werden  Foto: Hans Nietner

Über die Industriestraße soll ein Abschnitt der kleinen Ortsumfahrung Weilbach geführt werden Foto: Hans Nietner

Weilbach. 

. Alle Themen, mit denen man die eigene politische Arbeit in ein positives Licht rücken kann, sind vor der Kommunalwahl im kommenden Jahr willkommen. Die Flörsheimer SPD präsentiert sich mit einer Mitteilung zur Kleinen Umgehung in bester Stimmung. „Ich freue mich auf den baldigen Bau der Kleinen Umgehungsstraße für Weilbach“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Pokowietz – so ähnliche Aussagen hatte es aber schon einmal gegeben. Schließlich wurde daraus aber nichts.

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Polizei nimmt Einbrecher fest

Weilbach. 

Der Polizei ist die Festnahme eines Einbrechers gelungen. Der 47 Jahre alte mutmaßliche Täter drang am Montag gegen 22.30 Uhr durch Aufhebeln eines Fensters in ein Haus an der Rüsselsheimer Straße ein und durchsuchte das Objekt . Nachdem der Hausbesitzer eine Alarmmeldung des Sicherheitssystems auf sein Handy erhalten hatte, verständigte er die Polizei, die das Haus umstellte und den Mann festnahm. (meh)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

Es kommt auf die Fracht an

Bürger in Weilbach protestieren mit Plakaten gegen den Lärm der vorbeifahrenden Lastwagen. Jetzt soll eine Tempo-30-Regelung für zwei Durchfahrtsstraßen geprüft werden.

Dutzende Lastwagen fahren täglich durch die Hofheimer Straße in Weilbach. Foto: Hans Nietner

Dutzende Lastwagen fahren täglich durch die Hofheimer Straße in Weilbach. Foto: Hans Nietner

Weilbach. 

Für manche Betrachter sind sie rätselhaft, die in ungarischer Sprache gehaltenen Protestschilder an einigen Hauswänden und Gartenzäunen, die Lastwagenfahrer auffordern, nicht durch Weilbach zu fahren. Für andere Betrachter sind diese Schilder diskriminierend. Für die Mitglieder des Vereins „Weilbach wehrt sich“ (WWS) sind die Protestplakate ein legitimes Mittel, um auf ihre Nöte aufmerksam zu machen.

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Luftfracht hat Vorrang

Es gibt aber auch eine gute Nachricht für die Bewohner im Ortskern: Eine Tempo 30-Regelung für zwei Durchfahrtsstraßen soll geprüft werden.

Täglich fahren Dutzende Lastwagen durch die Hofheimer Straße in Weilbach. Foto: Hans Nietner

Täglich fahren Dutzende Lastwagen durch die Hofheimer Straße in Weilbach. Foto: Hans Nietner

Weilbach. 

Fast schon rätselhaft für manche Betrachter sind die in ungarischer Sprache gehaltenen Protestschilder an einigen Hauswänden und Gartenzäunen, die Lastwagenfahrer auffordern, nicht durch Weilbach zu fahren. Für andere Betrachter sind diese Schilder diskriminierend. Für die Mitglieder des Vereins „Weilbach wehrt sich“ (WWS) sind die Protestplakate ein legitimes Mittel, um auf ihre Nöte aufmerksam zu machen. Dass diese Art und Weise des Protestes nicht überall auf positive Reaktionen stößt, ist den WWS-Mitgliedern klar. So gab es wegen der Schilder Beschwerden, die sowohl Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) als auch Landrat Michael Cyriax (CDU) vorgetragen wurden. Das Ergebnis war in beiden Fällen für die Protestler aus Weilbach durchaus beruhigend. Die Behörden, sprich in diesem Fall Kommune oder Landkreis, könnten in diesem Fall nichts unternehmen. Denn die Hauseigentümer haben das Recht, auf ihrem Grund und Boden solche Art von Protestschildern zu platzieren.

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In Weilbach könnten neue Wohngebiete entstehen

Weilbach. 

Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) nutzte die Sommerferien für einen Rundgang durch Weilbach. Die Begehung des Verwaltungschefs war jedoch mehr als ein gemütlicher Ferienspaziergang: Schon am Ausgangspunkt – dem Feuerwehrgerätehaus – wurde Antenbrink auf Probleme angesprochen. Eine Ehepaar machte den Bürgermeister darauf aufmerksam, dass das Abbiegen an der Ecke Wingertstraße/Marienbader Straße häufig erschwert werde. Das Paar berichtete, dass geparkte Fahrzeuge häufig die Kurve blockierten. Außerdem sei die Straße oft so zugeparkt, dass die Autos die Einfahrten zu den Grundstücken versperrten. Michael Antenbrink versprach, sich des Problems anzunehmen. Der Rathauschef wies aber auch drauf hin, dass nicht alles durch die Ordnungskräfte überwacht werden könne. Bei der Dichte des heutigen Verkehrs müsse häufig an die gegenseitige Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer appelliert werden. Im Faulbrunnenweg wurde außerdem festgestellt, dass der Bewuchs entlang der Straße die Bordsteine wegdrückt. Die Erneuerung der Straße sei im Laufe der Jahre auf der Prioritätenliste immer weiter nach oben gerutscht, so der Verwaltungschef. Inwieweit im Zuge einer Sanierung Parkplätze geschaffen werden können, sei noch zu prüfen.

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