In der Mainzer Straße: Linksabbiegen wird getestet

Weilbach. 

Das Straßenverkehrsamt des Main-Taunus-Kreises in Hofheim hat in Absprache mit der Polizei sowie dem Ordnungsamt der Stadt Flörsheim entschieden, dass das Linksabbiegen aus der Mainzer Straße in die Massenheimer Straße versuchsweise zugelassen wird . Die Regelung tritt in Kürze in Kraft. Sie soll drei Monate lang erprobt werden, dann wird entschieden, ob die Regelung beibehalten wird. Mehrere Anwohner der Massenheimer Straße hatten Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) den Vorschlag gemacht. Dies war für den Rathauschef dann der Anstoß, eine Erprobungsphase zu initiieren. (meh)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

Schlagabtausch um Verkehrsprobleme in Weilbach

WEILBACH

Einen Schlagabtausch um die Weilbacher Verkehrsproblematik und den Bau der kleinen Umgehung liefern sich die Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“ und die Galf. Die Galf nehme für sich in Anspruch, die Umgehungsstraße sei in den vergangenen vier Jahren weiter gekommen als in den vergangenen 40 Jahren, heißt es in einer Presseerklärung der BI. „Hätte sie die Bürgerentscheide 2007 und 2011 nicht mitgetragen, könnte die Weilbacher Umgehung fertig sein.“

Galf-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr spreche selbst von einer Katastrophe, was den Verkehr in Weilbach betreffe. Durch den Bau der riesigen Speditionshallen auf dem Hertiegelände werde noch erheblich mehr Lkw-Verkehr hinzukommen. Eine Lösung sei in den nächsten Jahren nicht in Sicht. Das neue Rathaus als rot-grünes Prestigeobjekt und als „Zentrum zum Wohlfühlen“ sei wichtiger. Anwohner an den Weilbacher Durchgangsstraßen hingegen werde nicht einmal der ruhige Schlaf ermöglicht. Mit Gewerbeansiedlungen werde auf Kosten der Weilbacher das Geld verdient, um das Rathaus zu finanzieren. „Der Bau der gigantischen Speditionshallen mit 28 Laderampen auf dem Segro-Gelände wurde vom Magistrat durchgewunken, ohne zu berücksichtigen, was da auf Weilbach zukommen würde“, so die BI. Die Gesundheit der Weilbacher spiele offenbar keine Rolle. Fraport gegenüber argumentiere man in der Fluglärm-Diskussion genau umgekehrt.

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Wohnwagen in Weilbach niedergebrannt

WEILBACH

Vollständig abgebrannt ist am Dienstag ein Wohnwagen samt Holzvorbau im Bereich der Weilbacher Gemarkung „Über den Faulbornweg“ hinter dem Hotel „Waldesruh“. Der 25 Jahre alte Wagen stand auf einem Gartengrundstück. Gegen 18 Uhr bemerkte ein Zeuge starken Rauch und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell löschen, der Sachschaden wird auf 3000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar.

Der Zeuge hatte einen beigefarbenen Geländewagen beobachtet, der sich zuvor schnell von dem Grundstück entfernt hatte. Ob der Geländewagen im Zusammenhang mit dem Feuer steht, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter Telefon 0 61 92 /2 07 90 (red)

Quelle: (Main-Spitze) zum Artikel

WWS antwortet auf GALF Vorwürfe

Pressemitteilung von Weilbach wehrt sich e.V.  (WWS)

Die Reaktion der Galf auf unsere PM vom 4.5.2015 veranlasst uns dazu Stellung zu nehmen, denn anstatt unsere angeblich „wirren Behauptungen“ mit Tatsachen zu widerlegen, werden WWS pauschal Vorwürfe gemacht: Unsere Behauptungen entbehrten jeglicher Grundlagen und seien zum großen Teil unwahr.  Soll die Galf doch einmal sagen, welche Behauptungen sie meint und das belegen. Stattdessen wird polemisiert und gebetsmühlenartig wiederholt, noch nie sei der Bau der Umgehung so nah wie heute. Ist es nur der erste Teil der Umgehung oder die ganze? Konkrete Angaben aus dem Rathaus gibt es seit Jahren nicht.

Herr Laurent sagt in seiner Pressemitteilung, es sei eine „dreiste Behauptung“, ohne die beiden Bürgerentscheide könne die Umgehung bereits fertig sein und „ob diese große Umfahrung jemals gebaut worden wäre, ist fraglich, da die Haushaltsmittel des Bundes für Umgehungsstraßen begrenzt sind und diverse Neubaumaßnahmen gestrichen werden.“ (Meint Herr Laurent damals oder heute?). Fakt ist: 2007 wurde die Große Umgehung als vordringlicher Bedarf eingestuft. Die Pläne waren fertig und das Planfeststellungsverfahren war schon eingeleitet.  Die  Finanzierung war gesichert. Die öffentliche Auslegung mit Bürgerbeteiligung stand unmittelbar bevor und die Genehmigungserteilung war zu erwarten. Sie war noch  nicht erteilt, wie von uns irrtümlich mitgeteilt. Um diesen letzten Schritt zu verhindern, haben Galf und Bigu – z.T. in Personalunion – 2007 in letzter Minute den ersten Bürgerentscheid herbeigeführt.

In unserer PM vom 4.5.2015 sprachen wir nicht davon, dass die Galf alleine die Große Umgehung verhindert habe, wie Frau Reidelbach es uns anhängt. Wir sagten, die Galf habe die Bürgerentscheide mitgetragen. Das ist Frau Reidelbach wohl entgangen. Auch stellt Frau Reidelbach fest, WWS wolle Flörsheimer Bürgern „ihre  Eigenständigkeit absprechen“. Wie sie dazu kommt, ist uns rätselhaft.

Apropos Eigenständigkeit: Die Fraktionsvorsitzende der Galf, Frau Mohr, schiebt den Stadtpolitikern der 50er und 60er Jahre (die Galf gab es noch lange nicht) die Schuld daran zu, dass die Gewerbegebiete heute so liegen, dass sie zum Nachteil der Bürger gereichen. Zu dieser Zeit (nämlich bis 1972) war Weilbach noch eigenständig und die Pläne für die Ostumgehung von der Raunheimer über die Frankfurter bis zur Hofheimer Straße als Landesstraße waren fertig. Nach einer großen Demonstration 1969 wurde 1969/70 bereits der erste Bauabschnitt zwischen der Frankfurter und der Hofheimer Straße verwirklicht, um den Verkehr aus den Kiesgruben um Weilbach herumzuleiten. Auch den Verkehr aus der Industriestraße sollte die Ostumgehung aufnehmen.  Die Weilbacher Politiker der 60er Jahre hatten also eine Lösung für ihr Verkehrsproblem. – Nicht so die Flörsheimer Verkehrsplaner der letzten Jahre, die immer mehr Logistikunternehmen in Flörsheim ansiedelten, ohne die dafür nötige verkehrliche Infrastruktur für Weilbach zur Verfügung zu stellen, zuletzt mit der Zustimmung zu den riesigen Hallen im Segro-Park. – Dann kam der Vorschlag einer Großen Umgehung Flörsheims als Bundesstraße, weshalb die Weilbacher Umgehungsstraße vom Land nicht weiter verfolgt wurde.

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Galf weist Vorwurf von „Weilbach wehrt sich“ zurück

Weilbach. 

Die neuesten Mitteilungen der Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“ (WWS) haben bei der Grünen Alternativen Liste Flörsheim (Galf), die kritisiert worden war, Unverständnis ausgelöst. Galf-Stadtverordneter Frank Laurent spricht sogar von „wirren Behauptungen“ des Vereins. Immer wieder werde von Sprechern der Initiative erklärt, dass die Flörsheimer Politik und insbesondere die Galf den Bau der Ortsumfahrung hintertreibe. In Wirklichkeit sei Weilbach noch nie so nahe am Bau einer Umgehungsstraße gewesen wie jetzt, sagt Laurent, der selbst in dem stark vom Durchgangsverkehr belasteten Stadtteil wohnt. Die Äußerungen von WWS seien nur damit zu erklären, dass durch den geplanten Bau der Ortsumfahrung ein beliebtes Feindbild abhanden komme.

WWS hatte unter anderem kritisiert, dass Geld für einen Rathausneubau vorhanden sei, während die Realisierung der Ortsumfahrung warten müsse. Der Grüne Alternative Liste bezeichnet diese Darstellung als unwahr. Für die Jahre 2015 und 2016 seien große Summen für Grundstückskäufe und Planung im städtischen Haushalt vorgesehen. Diese Mittel würden dazu auch verwendet. Die Stadt habe bereits zahlreiche Grundstücke gekauft und tue dies mit der Absicht, die kleine Ortsumfahrung zu bauen.

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Polizei stoppt Roller-Fahrer, der erweiterte Pupillen hatte

Flörsheim. 

Egal, ob zu schnell oder zu langsam gefahren wird: Beide Möglichkeiten sind erfahrenen Polizeibeamten bei ihrer Klientel eigentlich suspekt. So war es auch am Sonntagabend, als Polizeibeamte einen Motorroller-Fahrer auf der Wickerer Straße kontrollierten. Der Grund für die Kontrolle war schnelles Fahren. Denn wegen seiner rasanten Fahrweise war ein 21-Jähriger von den Polizisten angehalten worden. Den Beamten fielen dann sofort die erweiterten Pupillen des Hofheimers auf, die auch bei Lichteinfall kaum reagierten. Darauf angesprochen, gestand der junge Mann sofort freimütig ein, am Vorabend mehrere Joints (Haschisch- oder Marihuanazigaretten) konsumiert zu haben. Inwieweit die Joints am anderen Tag noch wirkten, wird wohl das Testergebnis zeigen. Der beim Schnellfahren ertappte 21-Jährige musste nämlich die Beamten auf die Polizeistation begleiten. Dort wurde ihm von einem Arzt Blut abgenommen. Nun wird gegen ihn zudem noch ein Strafverfahren eröffnet. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag gegen 21.55 Uhr. (hk)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

Kleine Ortsumfahrung: Kritik an der Galf

Weilbach. 

Der Sprecher der Initiative „Weilbach wehrt sich“ (WWS), Werner Siebel, geht in einer Mitteilung auf jüngste Äußerungen von Fraktionsmitgliedern der Grünen Alternativen Liste Flörsheim (Galf) zur kleinen Ortsumfahrung Weilbach ein. Die Galf hatte erklärt, dass sie für sich in Anspruch nehme, dass die Umgehungsstraße in den vergangenen vier Jahren weiter gekommen sei, als in den 40 Jahren davor. Werner Siebel merkt dazu an, dass die Galf erstmals nicht „Nein“ zur Umgehung gesagt habe. Wenn sich die Galf bei den Bürgerentscheiden 2007 und 2011 nicht gegen eine Umgehung ausgesprochen hätte, könnte die Straße heute fertig sein, meint Siebel.

Mit ihrer Aussage, die Politik früherer Jahre habe das alles „verbockt“, weise die Galf alle politische Verantwortung von sich, kritisiert Werner Siebel. Der Fraktionsvorsitzende Peter Kluin hatte erklärt, dass die Planung der Gewerbegebiete Schuld daran sei, dass heute so viele Lastwagen durch Weilbach fahren.

Dies sieht die Bürgerinitiative völlig anders: Die Ausweisung der Gewerbegebiete sei im Hinblick auf die projektierte und schon genehmigte Umgehungsstraße sinnvoll gewesen. Die Galf habe eine sinnvolle Gewerbegebiets- und Verkehrsplanung mit ihrer Politik im Vorfeld der Bürgerentscheide auf den Kopf gestellt, moniert Siebel, der indirekt den Galf-Stadtverordneten Doppelzüngigkeit vorwirft. Weiterlesen