Ruf nach Winterdienst

WEILBACH

Eine Ausweitung des Winterdienstes fordern die Weilbacher CDU-Ortsbeiräte in einem Antrag für die nächste Sitzung des Ortsbeirats am 9. Februar. Demnach soll der Weg von der Gebrüder-Grimm-Straße zum Industriegebiet ab sofort in den Dienstplan für den Winterdienst aufgenommen werden. Ortsvorsteher Thomas Schmidt sei dort selbst einmal mit dem Kinderwagen im Schnee steckengeblieben. Dieser Weg nach der Ansiedlung der Discountmärkte und nach der Verlagerung der Postfiliale werde immer mehr von Fußgängern und Radfahrern benutzt. Diese wichtige innerörtliche Verbindung abseits vom allgemeinen Straßenverkehr müsse deshalb an den wenigen Tagen, in denen der Winterdienst überhaupt notwendig sei, zum Schutz der Fußgänger und Radfahrer unbedingt schnee- und eisfrei gehalten werden. (red)

Quelle: (Main Spitze) zum Artikel

Flörsheim hat Investor für Gewerbegebiet gefunden

FLÖRSHEIM

Im Flörsheimer Gewerbegebiet soll ein Lebensmittellager entstehen. Foto: Vollformat/Volker Dziemballa

Im Flörsheimer Gewerbegebiet soll ein Lebensmittellager entstehen. Foto: Vollformat/Volker Dziemballa

Die jahrelange Suche nach einem Investor im Gewerbegebiet West V scheint auf der Ziellinie angekommen zu sein. Bei einer gemeinsamen Sitzung des Ortsbeirats Stadtmitte und der Ausschüsse Bauen, Verkehr, Umwelt sowie Finanzen sprach Bürgermeister Michael Antenbrink davon, dass man bei dem Kaufvertrag „so weit im Reinen“ sei und als Zahlungsziel für die rund 11,2 Millionen Euro den 31. März festgehalten habe.

Partner des Deals ist wie berichtet die IDI Gazeley Brookfield Logistics Properties (IDI Gazeley), für die zunächst Geschäftsführer Ingo Steves den globalen Logistikimmobilienentwickler mit 25-jähriger Erfahrung vorstellte und eine beachtliche Referenzliste vorzuweisen hatte. „Was wir in Flörsheim machen, ist das, was wir können“, gab sich Steves selbstbewusst, sprach von kundenspezifischem, ökologischem und energiesparendem Bauen, von einer Leerstandsrate unter zwei Prozent bei den zahlreichen Projekten und der Konzeption einer langfristigen Partnerschaft.

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Heizdecke gerät in Brand: Rauchmelder schlägt Alarm und rettet Paar in Flörsheim-Weilbach

FLÖRSHEIM/WEILBACH

Ein Rauchmelder. Symbolfoto: dpa

Ein Rauchmelder. Symbolfoto: dpa

Ein zum 1. Januar gesetzlich vorgeschriebener Rauchmelder im Schlafzimmer hat einem älteren Weilbacher am Dienstagmorgen gegen 7.40 Uhr vermutlich das Leben gerettet.

Eine wahrscheinlich technisch defekte Heizdecke war an den Füßen des schlafenden Mannes in einem Einfamilienhaus im Erdgeschoss in der Marxheimer Straße in Brand geraten. Der Rauchmelder alarmierte den Mann und seine Frau im Nachbarzimmer. Beide konnten das Haus verlassen und die Feuerwehr rufen.

Die Feuerwehren aus Flörsheim, Wicker und Weilbach, das THW, die Polizei, das Flörsheimer Deutsche Rote Kreuz und der Regelrettungsdienst des Main-Taunus-Kreises waren mit 55 Kräften und 14 Einsatzfahrzeugen zur Stelle, darunter die Drehleiter aus Hattersheim, die bei einem Wohnungsbrand in Weilbach immer angefordert wird.

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Turmuhr in Weilbach tickt dank Tüftlern wieder

WEILBACH

Für den Weilbacher Heimatforscher Wilfried Theiß war die Wiederherstellung der alten Kirchturmuhr einen Herzensangelegenheit. Er fand in Weilbach zahlreiche Mitstreiter. Foto: Hildegund Klockner

Für den Weilbacher Heimatforscher Wilfried Theiß war die Wiederherstellung der alten Kirchturmuhr einen Herzensangelegenheit. Er fand in Weilbach zahlreiche Mitstreiter.
Foto: Hildegund Klockner

Vor 85 Jahren hatte die historische Turmuhr der katholischen Kirche Maria Himmelfahrt aufgehört zu ticken. Der Förderverein „900 Jahre Weilbach“ hat sich wie berichtet der Restaurierung angenommen, als sich der Weilbacher Heimatforscher Wilfried Theiß und seine Mitstreiter freiwillig zum „Tüfteln und Zusammenbauen“ angeboten hatten.

Nach mehr als 400 Stunden investierter Bastelzeit und langer Suche nach einem würdigen, geschützten Platz, konnte das neue Weilbacher Schmuckstück nun im Eingangsbereich des Gemeindezentrums Maria Himmelfahrt feierlich enthüllt werden. Die Turmuhr aus dem Jahr 1876 ist nicht nur erhalten worden, sie ist auch betriebsfähig, wie sich mehr als 50 Interessenten nach dem Sonntagsgottesdienst gleich selbst überzeugen konnten.

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