Gemeindestraße oder nicht?

Ob die geplante „kleine Umgehung“ den Status einer Bundesfernstraße erhält, ist völlig offen

Wieder einmal war die „Kleine Umgehung“ eines der Themen auf der Sitzung des Ortsteilgremiums.

Weilbach. Dass in Weilbach das Thema Durchgangsverkehr bei vielen Bewohnern

Dieser Fensterladen an einem Haus in der Frankfurter Straße wird von der neuen Ampelanlage "völlig blockiert". Foto: Reuß

Dieser Fensterladen an einem Haus in der Frankfurter Straße wird von der neuen Ampelanlage „völlig blockiert“. Foto: Reuß

an erster Stelle steht, ist bekannt. Auch auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates lag das Hauptaugenmerk auf der Regelung des Durchfahrtverkehrs. Die Mitglieder des Gremiums beschlossen einstimmig, die geplante „kleine Umgehungsstraße“ für den Bundesverkehrswegeplan anzumelden. Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) hatte zuvor erläutert, dass dieser Schritt auf keinen Fall dazu führe, dass sich die Maßnahme verzögere.

Die ursprünglich geplante „große Umgehung“, die mit dem Bürgerentscheid 2011 abgelehnt wurde, war Teil des Bundesverkehrswegeplans. Nachdem sich die Stadtverordneten einvernehmlich auf eine kleine Variante als Alternative geeinigt haben, besteht nun die Möglichkeit, auch dieses Projekt für den Bundesverkehrswegeplan anzumelden. Sollte die Umgehung mit vorrangigem Bedarf in die Planung aufgenommen werden, würde das Land Hessen den Planungsauftrag vom Bund erhalten. Das Projekt würde als Bundesfernstraße vom Bund finanziert. Im Fall einer Ablehnung müsste die Stadt die Umgehung als Gemeindestraße finanzieren und realisieren.

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„Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz“

Weilbacher CDU möchte die Pflege eines Denkmals auf dem alten Friedhof übernehmen – falls es aufgestellt wird

Etwas mehr als ein Dutzend Gräber gibt es noch auf dem alten Weilbacher Friedhof. Und außerdem noch das Kapellchen, das renovierungsbedürftig ist. Darauf prangt ein Eisenkreuz.

Von Sascha Kröner

Weilbach. Weil es marode und nicht mehr sanierungsfähig war, wurde das

Am „Kapellchen“ auf dem alten Friedhof in Weilbach ist ein Eisenkreuz angebracht. Dies ist manchen Stadtteilbewohnern aber zu mickrig.

Am „Kapellchen“ auf dem alten Friedhof in Weilbach ist ein Eisenkreuz angebracht. Dies ist manchen Stadtteilbewohnern aber zu mickrig.

Sandstein-Kreuz auf dem alten Weilbacher Friedhof an der Raunheimer Straße im Jahr 2010 abgebaut. Die Weilbacher CDU beantragte dann nach einiger Zeit, ein neues Holzkreuz auf dem alten Friedhof aufzustellen. Eigentlich sollte dies ein normaler Vorgang sein. Doch so kam es aber nicht.

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Heinz Lauck tritt zurück

Der Weilbacher hat stets darauf geachtet, dass Weilbach nicht „als fünftes Rad am Wagen“ behandelt wird

Die jüngste Sitzung des Weilbacher Ortsbeirates endete mit einer Überraschung: Ortsvorsteher Heinz Lauck (CDU) kündigte an, „aus Altersgründen“ von seinem Mandat sowie dem Vorsitz zurückzutreten. Sein Nachfolger soll in der nächsten Sitzung am 15. April gewählt werden.

Weilbach. Schon Udo Jürgens hat davon gesungen, dass mit 66 Jahren das

Heinz Lauck

Heinz Lauck

Leben anfange. Vielleicht waren es genau diese Textzeilen, die sich Heinz Lauck zu Herzen genommen hat, als er das Ende seiner Amtszeit plante. Der 66 Jahre alte Ortsvorsteher möchte künftig mehr Zeit für sich und seine Familie haben. Eines habe er aber mit Papst Benedikt XVI. gemeinsam: Genau wie das Oberhaupt der katholischen Kirche habe er sich lange Gedanken über seinen Rücktritt gemacht.

Auch Enttäuschung 

Nach mehr als zehn Jahren an der Spitze der Ortsvertretung fällt ihm das Ende des Engagements sicher nicht leicht. Heinz Lauck hat seine Entscheidung aber getroffen: Familie und Freunde seien in den letzten Jahren etwas zu kurz gekommen, erläutert der Lokalpolitiker, der sich künftig anderen Aufgaben zuwenden möchte. „Hinsetzen und die Beine hochlegen ist nicht das, was ich mir vorstelle“, erläutert Lauck.

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Kleine Umgehung Weilbach soll in den Bundesverkehrswegeplan

20.02.2013 – WEILBACH

(elf). Macht es Sinn, die „Kleine Umgehung Weilbach“ als Projekt für den Bundesverkehrswegeplan 2015 anzumelden? Mit dieser Frage konfrontierte Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) den Weilbacher Ortsbeirat und informierte über seine diesbezüglichen Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium.

Dabei wollte er es vermeiden, durch irgendwelche Fehler eine mögliche Finanzierung durch den Bund zu verwirken, wenn die städtischen Planungen schneller Erfolg zeigen als die Bundespläne. Zwar habe er bei dem konstruktiven Gespräch natürlich keine Finanzierungszusage bekommen, aber nun sei klar, dass es einen Versuch wert sei, eine Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan anzustreben, ohne dass man auf das Erlangen des Baurechts als Gemeindestraße verzichten müsse. Voraussetzung sei, dass bei der Planung die Vorgaben für eine Bundesstraße berücksichtigt werden: „Wir können also mit Hochdruck weiter planen“. Somit war der Ortsbeirat einstimmig dafür, das Projekt für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans 2015 anzumelden.

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Weilbach: Anlieger müssen für Straßensanierung zahlen

08.02.2013 – WEILBACH

(pek). Die Anwohner der Straße „Am Schlag“ in Weilbach können sich freuen: Die Stadt lässt gemeinsam mit den Stadtwerken, der Netzdienste Rhein-Main GmbH und der Syna GmbH die Straße sanieren. Und damit nicht genug: Dabei werden neben dem gesamten Straßenbauwerk nämlich auch der Abwasserkanal und die Trinkwasserleitungen samt Hausanschlüssen, die Gasleitungen sowie die Stromleitungen erneuert. Die weniger schöne Nachricht: Weil seit einigen Jahren eine neue Straßenbeitragssatzung gilt, werden auch die Anlieger an den Kosten beteiligt.

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„Am Schlag“ wird saniert

Umfangreiche Arbeiten an der Straße sowie an den Versorgungsleitungen kündigt der Magistrat für den nächsten Monat an.

Weilbach. Die Stadt lässt gemeinsam mit den Stadtwerken, der Netzdienste Rhein-Main GmbH sowie der Süwag-Tochterfirma Syna GmbH die Straße „Am Schlag“ sanieren. Dabei werden neben dem gesamten Straßenbauwerk auch der Abwasserkanal sowie die Trinkwasserleitungen samt Hausanschlüssen, die Gas- und die Stromleitungen erneuert.

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Polizei stellt Führerschein sicher

Weilbach. Ob eine Fastnachtsveranstaltung der Auslöser war oder eine private Angelegenheit, ist nicht bekannt. Sicher ist nur: Eine Autofahrerin hatte kräftig über den Durst getrunken, als sie in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der Frankfurter Straße von Polizeibeamten kontrolliert wurde. Die Polizisten überprüften die Opel-Fahrerin und stellten bei ihr eine Alkoholfahne fest. Die 37-Jährige musste pusten, der Alkohol-Test ergab einen Wert von 1,47 Promille. Die Beamten nahmen die aus Flörsheim stammende Frau mit zur Blutentnahme. Den Führerschein der Dame stellten sie sicher. (meh)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) Zum Artikel