Kein Geld für ein Kreuz auf dem alten Friedhof

Weilbach. Bekommt der alte Friedhof ein neues Kreuz? Die Anschaffung eines Glaubenssymbols aus Holz beschäftigte den Weilbacher Ortsbeirat und den Haupt- und Finanzausschuss. Der Ortsbeirat hatte einen Antrag der CDU auf den Weg gebracht, der das Anbringen eines Holzkreuzes zum Ziel hat. Da sich ein Flörsheimer Firma bereit erklärte, das Kreuz zu bauen, soll die Anschaffung die Stadt nur wenig kosten. Trotzdem wurde der Antrag während der Haushaltsberatungen vorerst zurückgewiesen.

Das Kreuz auf dem ehemaligen Friedhof wurde 2010 entfernt, weil es baufällig war. Mit einer Neuerrichtung solle das Andenken der Menschen bewahrt werden, die an dieser Stelle beerdigt wurden, heißt es im Antrag der CDU. Es solle als Symbol von Trauer und Hoffnung dienen. Der ursprünglich von den Christdemokraten geplante Haushaltsansatz von 3000 Euro wurde auf Wunsch des Weilbacher Ortsbeirates auf 1000 Euro reduziert. Laut Antragstext müsste die Stadt nur die Planung und den Bau eines Fundamentes übernehmen. Dass die Stadt hierfür Geld ausgeben soll, sah Rathauschef Michael Antenbrink (SPD) jetzt im Haupt- und Finanzausschuss überhaupt nicht ein.

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Haus am Weilbach: FDP bemängelt Schäden

Weilbach. Die Flörsheimer FDP ist mit den Ausgaben, die im Etat-Entwurf des Magistrats für 2013 vorgesehen sind, überhaupt nicht zufrieden. „Trotz der schlechten Finanzlage ist eine weitere Verschuldung unserer Stadt mit diesem Haushaltsplan unvermeidbar“, teilt Sprecherin Claudia Schütz mit. Es seien Investitionen angedacht, die an den falschen Stellen getätigt würden.

Die FDP verweist auf drei Anträge im Weilbacher Ortsbeirat. Der Ausbau der Johanniskirchstraße, der mit 200 000 Euro veranschlagt ist, sei entweder unnötig oder sollte auf spätere Jahre verschoben werden. Das habe die Rücksprache mit den Anwohnern ergeben. Die Ausgaben könnten eingespart, beziehungsweise Teile davon anderen, wichtigeren Projekten zufließen wie zum Beispiel dem gemeinsam mit der CDU beantragten Open-Air-Treff. Außerdem gebe es Schäden im Sockelbereich und den Fensterbänken des Altbaus des Hauses am Weilbach. Renovierung und Anbau lägen 20 Jahre zurück. Mit einer Schadensbehebung müsse umgehend begonnen werden, um die Bausubstanz zu erhalten, fordert die FDP.

Kein Verständnis haben die Freidemokraten für eine Renovierung des Parkplatzes in der Grabenstraße. Der sei völlig in Ordnung, teilt Schütz mit. Der FDP-Vorschlag: Die 20 000 Euro sollen lieber für den mehrmals verschobenen Ausbau des Parkplatzes in der Frankfurter Straße verwendet werden. rk

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Die Pläne von Rot-Grün

Die Koalition beantragt für 2013 Gelder für Kreisel, Hilfspolizist und mehrere Konzepte

Vor der Stadtverordnetenversammlung am 18. Dezember stellte die Koalition aus SPD und Galf gestern acht Anträge für den neuen Budgetplan vor. Die Hälfte dreht sich um Verkehrsthemen.

Von Sascha Kröner

Flörsheim. Renate MohrDass die frisch formierte rot-grüne Koalition sich ausgerechnet in punkto Straßenverkehr einig ist, wäre vor zwei Jahren noch undenkbar gewesen: Bis Anfang 2011 überschatteten der Bürgerentscheid zur Umgehungsstraße B 519 das Verhältnis von SPD und Galf. Viele Ideen zu Verkehrskonzepten seien geblockt worden, so die Galf-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr.

Auch Wolfgang Pokowietz, Chef der SPD-Fraktion, bedauert, dass vieles nicht weitergeführt wurde. Wenn man die Umgehungsstraße ausklammere, gebe es bei den Flörsheimer Grünen und den Sozialdemokraten „viele Ideen, die sich decken“, erläuterte der Weilbacher. Zu den Plänen, die die Koalition im kommenden Jahr umsetzen möchte, gehört eine bessere Überwachung des Schwerverkehrs. Fehlende Kontrollen von Lastwagen seien immer wieder ein Kritikpunkt gewesen, erläuterte Sven Heß, stellvertretender Vorsitzender der Galf-Fraktion. Die Koalition möchte nun rund 50 000 Euro an zusätzlichen Mitteln für den Bereich „Verkehrslenkung, Verkehrsregelung und Verkehrsüberwachung“. Von dem Geld soll ein zweiter Hilfspolizist eingestellt werden. Darüber hinaus sollen künftig beide „Hipos“ für die Kontrolle des fließenden Verkehrs ausgebildet werden.

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Kilometerlanger Stau auf der B 40

Hochheim/Wicker. Ein Verkehrsunfall auf der B 40 hat am Donnerstagmorgen zu einem mittleren Verkehrschaos geführt. Wie die Polizei gestern berichtete, ist um 6.55 Uhr eine 27-jährige Autofahrerin aus Ginsheim-Gustavsburg mit ihrem Citroen verunglückt.

Sie befuhr zu diesem Zeitpunkt Hochheimer Gemarkung und war auf dem Weg nach Wicker, als sie auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern geriet, von der Fahrbahn abkam und mit ihrem Wagen gegen die Leitplanke krachte. Die 27-Jährige blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt 2000 Euro.

Auf den morgendlichen Berufsverkehr hatte der Unfall ebenfalls Folgen: Zu einer Zeit, in der sich ohnehin viele Autos auf der Durchgangsstraße befinden, staute sich der Verkehr kilometerlang. Zu Beeinträchtigungen kam es noch gut zwei Stunden später in beiden Richtungen der B 40, auch dadurch, weil es auf einzelnen Straßenabschnitten spiegelglatt war. Für die rund drei Kilometer von Weilbach nach Wicker beispielsweise benötigten die Autofahrer am Donnerstagmorgen 35 Minuten. rem

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Unfallfahrer flüchtet

Weilbach. In der Nacht zum Dienstag hat es auf der großen Kreuzung in Weilbach gekracht. Wie die Polizei berichtet, stießen gegen 1.30 Uhr der VW-Polo eines 19-jährigen Fahrers aus Bad Soden und der Audi mit einem 32 Jahre alten Mann aus Flörsheim am Steuer zusammen. Nach derzeitiger Sachlage missachtete der 19-Jährige das für ihn geltende Stoppschild. Demgegenüber soll sein auf der Vorfahrtsstraße fahrender 32-jähriger Unfallgegner zu schnell unterwegs gewesen sein. Der Mann aus Flörsheim lief anschließend von der Unfallstelle weg. Er wurde aber kurze Zeit danach von einer Streife in der Nähe der A 66 aufgegriffen. Sie nahm den 32-Jährigen vorläufig fest, da er wahrscheinlich unter Alkoholeinfluss stand. Ihm wurde später eine Blutprobe genommen. Seinen Führerschein behielten die Beamten ein. An beiden Fahrzeugen entstanden Totalschäden. Eine Mitfahrerin erlitt laut Polizei leichte Verletzungen. rem

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Tempo 30 auf allen Straßen der Stadt

Die Galf ist nach vielen Oppositionsjahren jetzt in der rot-grünen Koalition am Drücker

Wichtige Themen wie die Flörsheimer Verkehrssituation und die Rolle der städtischen Terra-Entwicklungsgesellschaft diskutierten die Grünen auf ihrer Klausurtagung.

Flörsheim. Noch können Autofahrer mit 50 km/h von der Mainbrücke in den Ort fahren. Auf der Bürgermeister-Lauck-Straße gilt Tempo 50, während Autos auf der folgenden Rheinallee bereits geblitzt werden, wenn sie mit mehr als 30 km/h unterwegs sind. Der Wechsel zwischen den Zonen könnte an dieser Stelle bald vorbei sein. SPD und Galf sind sich einig, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf allen städtischen Straßen künftig auf 30 km/h zu senken.

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