Polizei beendet Drogenfahrt

Weilbach. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Flörsheim hat in der Raunheimer Straße einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der unter Drogeneinfluss stand. Der Fahrer musste sich einem Drogentest unterziehen, der positiv verlief. Aus diesem Grund musste der aus Mainz stammende Mann seinen Ford Transit stehen lassen und die Beamten zur Polizeistation begleiten. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Ford-Fahrer war am Freitag um 3.25 Uhr von den Beamten gestoppt worden. (meh)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

Weilbach: Straßenbelag in der Industriestraße wird noch dieses Jahr erneuert

12.10.2012 – WEILBACH

(elf). Bei einer Ortsbegehung am Mittwochabend nahm die Weilbacher SPD die Baumaßnahmen in der Industriestraße in Augenschein, die dort im östlichen Teil seit einigen Wochen im Gange sind. Noch handelt es sich um Vorarbeiten, bevor ab November der Straßenbelag selbst erneuert wird.

So werden nahe dem Kreuzungsbereich Eddersheimer Straße neue Sinkkästen installiert und Rohre für die Beseitigung des Oberflächenwassers verlegt. Neue Masten zeigen an, dass die Straßenbeleuchtung bis zum Ende der Straße verlängert wird. Während der schmale südliche Gehweg bereits neu gepflastert ist, deuten Bordsteine an, dass auch nördlich ein breiter Bürgersteig vorgesehen ist. Mit der Erneuerung des Straßenbelages, der bei der Schaffung der Industriestraße nie komplett fertiggestellt worden war, ist auch ein Wendehammer am Ende der Straße vorgesehen, damit die großen Lkws der Zulieferer, besonders des Agrarhandels, problemlos die Straße wieder verlassen können.

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Bürgerversammlung in Flörsheim: Bedenken vor weiteren Spediteuren

12.10.2012 – FLÖRSHEIM

Von Elke Flogaus

„Dass so viele der Einladung gefolgt sind, zeigt das große Interesse am Thema“, begrüßte Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Odermatt (CDU) die fast 300 Besucher der Bürgerversammlung am Mittwochabend in der Stadthalle, wo Informationen und Fragen zur Entwicklung des Gewerbegebietes West V im Mittelpunkt standen.

Wirklich neue Argumente gab es bei dem Für und Wider zu dieser „wichtigen Entscheidung für die Zukunft unserer Stadt“ nicht, und auch die Wortmeldungen aus dem Publikum hielten sich in Grenzen. Zunächst hatte Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) als entschiedener Befürworter des Projekts in einem Rückblick an die lange Geschichte des geplanten Gewerbegebiets erinnert, das bereits in den 90er Jahren Thema im Stadtparlament war und schließlich 2009 erneut „Leben eingehaucht bekam“, als mit 28 von 34 Stimmen eine Vereinbarung mit der Hessischen Landgesellschaft (HLG) zustande kam, die für Grundstückserwerb und Erschließung ihr Know-how zur Verfügung stellte.

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Das 12,5-Millionen-Euro-Areal

Investor möchte städtisches Gelände an der Landstraße in Richtung Hochheim erwerben, bebauen und vermarkten

Unaufgeregt verlief die Bürgerversammlung zum Gewerbegebiet West V. Die Parteien wiederholten ihre bekannten Positionen, und die Firma Nextparx stellte ihr in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung diskutiertes Konzept der Öffentlichkeit vor. Das Diskussionsforum lieferte zudem interessante Zahlen. Über 200 Besucher kamen zu der Versammlung.

Von Sascha Kröner

Flörsheim. Die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes wird auch Verkehr mit

Auf einem Teil dieser Fläche, die zum Gewerbegebiet West V gehört, möchte die Firma Nextparx Lagerhallen sowie Büroräume errichten. Fotos: Nietner

Auf einem Teil dieser Fläche, die zum Gewerbegebiet West V gehört, möchte die Firma Nextparx Lagerhallen sowie Büroräume errichten. Fotos: Nietner

sich bringen. Diese Erkenntnis, die eigentlich jedem klar sein sollte, wurde am Mittwoch mehrmals in der Stadthalle wiederholt. „Ohne Schwerverkehr geht ein Gewerbegebiet nicht“, erklärte Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD). „Ganz ohne Verkehr und ganz ohne Lastwagen wird es auf keinen Fall gehen“, räumte auch Francisco Bähr von Nextparx ein. Die entscheidenden Fragen waren nun, mit wie viel Verkehr zu rechnen ist und wo dieser Verkehr fließen wird.

Zum Hintergrund: Die Stadtverordnetenversammlung hatte bereits 2002 einen Bebauungsplan für das 87 000 Quadratmeter große erste Teilstück des Gewerbegebietes an der Hafenstraße verabschiedet. 2009 stimmten die Stadtverordneten einem Vertrag der Stadt mit der Hessischen Landgesellschaft (HLG) zu, die die Entwicklung des Geländes auf eigene Kosten übernahm. Nun hat mit Nextpark ein Unternehmen Interesse gezeigt, das eine 74 000 Quadratmeter große Fläche für rund 12,5 Millionen Euro erwerben möchte. Die Stadt würde den Betrag erhalten, der über die Entwicklungskosten des Geländes hinausgeht – schätzungsweise 5 Millionen Euro.

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„Wegelagerer“ in der Rheinallee

10.10.2012 – FLÖRSHEIM

(ade). Gegen die neue Blitzersäule in der Rheinallee regt sich Widerstand. Die CDU bezeichnet die Anlage als „moderne Wegelagerei“, die Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“ kritisiert, dass laut Aussage der Stadt für solch eine Anlage in Weilbach kein Platz und kein Geld vorhanden sei.

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Arbeiten auf der B 519 im Zeitplan

Lediglich einspurig ist wegen der Straßenbauarbeiten derzeit die B 519 zwischen Flörsheim und Weilbach befahrbar. Foto: Schmidt

Lediglich einspurig ist wegen der Straßenbauarbeiten derzeit die B 519 zwischen Flörsheim und Weilbach befahrbar. Foto: Schmidt

Flörsheim. Zwar sind die Straßenbauer täglich fleißig an der Arbeit, doch so schnell wird die Asphaltierung der B 519 zwischen Flörsheim und Weilbach nicht beendet sein. Wenn alles reibungslos verläuft, werden die Bauarbeiten noch bis Ende Oktober dauern. Danach ist aber noch nicht Schluss. Denn die Kreuzung Rheinallee/Weilbacher Straße/Hertie-Unterführung wird dann in Angriff genommen. Auch dort wird eine neue Asphaltdecke aufgetragen. Aufrecht erhalten wird in den nächsten Wochen die einspurige Verkehrsführung in der Weilbacher Straße. Die Umleitung in Weilbach in Richtung Flörsheim über Wicker bleibt vorerst noch. (hk)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

Fahren hier bald noch mehr Lkw?

CDU fordert genaue Informationen über die Unternehmen, die im Gewerbegebiet West V angesiedelt werden sollen

Auf der Bürgerversammlung zum Thema Entwicklung des neuen Gewerbegebietes am morgigen Mittwoch, 10. Oktober, können Befürworter und Gegner den Kommunalpolitikern sowie dem Vertreter des Investors Fragen zum Projekt stellen. Beginn ist um 20 Uhr in der Stadthalle, Kapellenstraße 1.

Von Niklaus Mehrfeld

Das geplante Gewerbegebiet an der Hafenstraße wird für noch mehr Lastwagen auf den Ortsstraßen sorgen, befürchten Kritiker. Foto: Hans Nietner

Das geplante Gewerbegebiet an der Hafenstraße wird für noch mehr Lastwagen auf den Ortsstraßen sorgen, befürchten Kritiker. Foto: Hans Nietner

Flörsheim. Nach wie vor verhärtet sind die Fronten zwischen der CDU und der SPD, wenn es um die Vermarktung der Flächen im Gewerbegebiet West V geht. Und – wie immer bei Entscheidungen für Bauprojekte in Flörsheim – mahnt Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) zur Eile. Schließlich brauche die Stadtkasse das Geld aus dem „Deal“ mit dem Investor, dem Unternehmen Nextparx Holding GmbH. Über 12 Millionen Euro bringt das Geschäft mit den Grundstücksflächen an der Hafenstraße. Natürlich kann die Stadt so viel Geld gut brauchen, auch wenn diese Summe nicht alle Finanzprobleme auf einen Schlag lösen kann. Denn auf der anderen Seite stehen beispielsweise die kleine Ortsumfahrung Weilbach und die Rathauserweiterung auf dem ehemaligen Schützenhof-Areal an der Bahnhofstraße auf der Arbeitsliste von Bürgermeister Antenbrink. Alleine schon diese beiden Projekte kosten zusammengerechnet mehrere Millionen Euro. Außerdem muss die Stadt wegen der Erweiterung der Kläranlage ihren Bauhofstandort aufgeben und wahrscheinlich ein neues Gebäude errichten lassen. Auch das wird eine Stange Geld kosten. So ist es also verständlich, dass der Rathauschef zur Eile mahnt, um der Stadtkasse liquide Mittel in Millionenhöhe zuzuführen.

Nur die SPD ist dafür

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Planungsauftrag vergeben

Flörsheim. Der Magistrat hat am Dienstag ein Ingenieurbüro aus Aschaffenburg mit der Vorplanung des ersten Bauabschnitts der kleinen Umgehung Weilbach beauftragt. Dieser Bauabschnitt soll die Frankfurter Straße mit der Raunheimer Straße verbinden. Der Auftrag in Höhe von rund 50 000 Euro umfasst die Entwurfsvermessung sowie die Vorplanung der Verkehrsanlagen, der Entwässerung, des Regenrückhaltebeckens sowie der Brücke über die verlängerte Schillerstraße. Im Entwurf des Haushalts für das Jahr 2013 sind weitere Mittel für die Fortführung der Planung des ersten Bauabschnitts der kleinen Umgehung eingestellt. (hk)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

Geschwindigkeitsmessanlage sorgt für Verärgerung

Flörsheim. In der Rheinallee ist eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage in Betrieb genommen worden. Das Blitzgerät steht seit Montag voll funktionstüchtig gegenüber dem Fußweg zur Lahnstraße und kontrolliert, ob der Verkehr die dortige Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern pro Stunde einhält. Die Anlage, eine modern anmutende, silberne Säule, kann in beide Fahrtrichtungen messen. Gewartet wird das Blitzgerät von der Herstellerfirma. Die Stadtverwaltung hat die Anlage auf Leasing-Basis angeschafft.

Noch in diesem Jahr soll eine weitere Geschwindigkeitsmessanlage gleichen Typs in Höhe des Wickerer Sportplatzes eingerichtet werden. Ebenfalls bis Jahresende sollen die bereits vorhandenen „Starenkästen“ in der Raunheimer Straße, der Mainzer Straße sowie in der Wickerer Straße mit neuer Technik ausgestattet wieder in Betrieb genommen werden.

Sicherheitsargument

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Planungsauftrag vergeben

Flörsheim. Der Magistrat hat am Dienstag ein Ingenieurbüro aus Aschaffenburg mit der Vorplanung des ersten Bauabschnitts der kleinen Umgehung Weilbach beauftragt. Dieser Bauabschnitt soll die Frankfurter Straße mit der Raunheimer Straße verbinden. Der Auftrag in Höhe von rund 50 000 Euro umfasst die Entwurfsvermessung sowie die Vorplanung der Verkehrsanlagen, der Entwässerung, des Regenrückhaltebeckens sowie der Brücke über die verlängerte Schillerstraße. Im Entwurf des Haushalts für das Jahr 2013 sind weitere Mittel für die Fortführung der Planung des ersten Bauabschnitts der kleinen Umgehung eingestellt. (hk)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel