„Weilbach wehrt sich“ präsentiert Ergebnisse von Schallmessungen und Verkehrszählungen

24.08.2012 – WEILBACH

(red). „Die Ortsumfahrung schnellstmöglich fertigstellen!“ Unter diesem Motto stand die erste Mitgliederversammlung des 2012 gegründeten Vereins „Weilbach wehrt sich“. Der Vorsitzende Jörg Duchmann gab zunächst einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Aktivitäten. Die zahlreichen Mitglieder, die trotz hochsommerlicher Temperaturen erschienen waren, erfuhren, dass der Verein mittlerweile ein Netzwerk an Informationsquellen und Ansprechpartnern hat. „Auch konnte man im Dialog mit den Mitgliedern feststellen, dass sich die Marschrichtung auf konsequente Umsetzung der Realisierung der Ortsumfahrung unabhängig von politischen Konstellationen und Koalitionen als der richtige Weg abzeichnet“, betont Pressewart Klaus-Günter Badeck.

Im zweiten Teil der Veranstaltung präsentierten Werner Siebel und Klaus-Günter Badeck die Ergebnisse von Schallmessungen und Verkehrszählungen, die der Verein bereits Anfang des Jahres über mehrere Wochen durchgeführt hatte. Unterrichtet wurden die Mitglieder darüber, dass „in punkto Straßenverkehr nur eine Lärmberechnung für die Entscheidung über Maßnahmen zählt und nicht die tatsächlich gemessenen Werte“. So gab es in Weilbach Spitzenwerte von bis zu 96 Dezibel in der Raunheimer Straße und 92 Dezibel in der Hofheimer Straße. „Die Werte zeigen, dass Weilbach, zumindest an den Durchgangsstraßen keine Oase der Ruhe ist“, resümiert der Vorstand.

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Viele Richtungen, eine Straße

Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“ plant weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen

Auf einer Versammlung des Vereins war die Stimmung gut. Ist doch die Realisierung der Ortsumfahrung in Sicht

Weilbach.Unter dem Motto „Die Ortsumfahrung schnellstmöglich fertigstellen!“

Ob nach links, rechts, geradeaus, halblinks oder halbrechts die Straße führt, ist egal: Die Weilbacher Bürgerinitiative "Weilbach wehrt sich" möchte so schnell wie möglich die sogenannte kleine Ortsumfahrung realisiert sehen. Foto: fotolia

Ob nach links, rechts, geradeaus, halblinks oder halbrechts die Straße führt, ist egal: Die Weilbacher Bürgerinitiative "Weilbach wehrt sich" möchte so schnell wie möglich die sogenannte kleine Ortsumfahrung realisiert sehen. Foto: fotolia

stand die erste Mitgliederversammlung des Vereins „Weilbach wehrt sich“. Vorsitzender Jörg Duchmann gab einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Aktivitäten. Die zahlreichen Mitglieder, die trotz hochsommerlicher Temperaturen an der Versammlung teilnahmen, konnten feststellen, dass „Weilbach wehrt sich“ mittlerweile ein Netzwerk an Informationsquellen und Ansprechpartnern hat. Auch wurde im Dialog mit den Mitgliedern festgestellt, das die Marschrichtung auf konsequente Umsetzung der Realisierung der Ortsumfahrung – unabhängig von politischen Konstellationen und Koalitionen – sich als der richtige Weg abzeichnet.

Im zweiten Teil präsentierten Werner Siebel und Klaus Badeck die Ergebnisse von Schallmessungen und Verkehrszählungen, die der Verein Anfang des Jahres über mehrere Wochen durchgeführt hat. Außerdem wurden die Mitglieder davon unterrichtet, das in punkto Straßenverkehr nur eine Lärmberechnung für die Entscheidung über Maßnahmen zählt und nicht die tatsächlich gemessenen Werte.

So wurden in Weilbach Spitzenwerte von bis zu 96 Dezibel in der Raunheimer Straße und 92 Dezibel in der Hofheimer Straße gemessen.

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„Weilbach wehrt sich“ kritisiert Freie Bürger

13.08.2012 – FLÖRSHEIM

(rea). Nachdem die Fraktion „Die Freie Bürger“ (dfb) in der Samstagsausgabe der „Main-Spitze“ auf die Möglichkeit von „Steuerkürzungen bei Fluglärm“ hingewiesen hat, meldete sich nun Jörg Duchmann, der Vorsitzende des Vereins „Weilbach wehrt sich“ zu Wort. „Wir bedanken uns für die medienwirksame Information“, schreibt Duchmann. „Wir stellen uns jedoch die Frage, wo waren, beziehungsweise wo sind die Freien Bürger seit der Lärmbelastung durch Flieger und Verkehr im Stadtteil Weilbach und Wicker. Hierzu wurde bis zum heutigen Tag keine Unterstützung angeboten oder Hilfsvorschläge unterbreitet.“

Eine Partei, die sich in Flörsheim gegen Lärm ausspricht, möge dies doch zukünftig nicht nur medienwirksam, sondern im Sinne aller Bewohner im Stadtgebiet vornehmen, fügt Duchmann an. Die „dfb“-Fraktion fordere die Flörsheimer auf, eine Reduzierung der Grundsteuer B vorzunehmen, ohne diese über damit einhergehende Konsequenzen für ihre Immobilie zu unterrichten. Duchmann verweist in diesem Zusammenhang auf den Link im Internet http://www.wiesbaden.de/vv/medien/merk/21/Merkblatt_-_Grundsteuerberechnung.pdf.

Mit der Reduzierung der Grundsteuer B werde – was viele nicht wüssten – zum Beispiel der Einheitswert des Hauses gesenkt. Das wiederum könne schwerwiegende Nachteile haben, wenn man die Immobilie irgendwann verkaufen möchte oder für einen Umbau ein Darlehen aufnehmen muss.

Von Seiten des Vereins „Weilbach wehrt sich“ würden „Die Freien Bürger“ bei vernünftigen Vorschlägen trotzdem jede mögliche Unterstützung erhalten, „wenn dies gewünscht wird“, fügt Jörg Duchmann an.

Quelle: (Main-Spitze) zum Artikel

Freie Bürger weisen auf Möglichkeit der Steuerkürzung hin

11.08.2012 – FLÖRSHEIM (red).

Nach einer Initiative der Fraktion „Die freien Bürger“ (dfb) gibt es für Bewohner der Stadt die Möglichkeit einer Reduzierung der Grundsteuer B. Bürger, deren Haus in einem Gebiet liegt, das stark von Fluglärm belastet ist, könnten nach dem „Bewertungsgesetz – BewG“ eine Kürzung der Grundsteuer B beim Finanzamt Hofheim beantragen, teilt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Harald Vogel mit und verweist auf nähere Erläuterungen im Internet unter www.dfb-floersheim.de.

Vogel betont, dass inzwischen längst anerkannt sei, dass Fluglärm erheblich die Wohnqualität und damit auch den Wert eines Grundstücks mindert. Neben der Lärmbelastung dürfe man aber auch die Schadstoffbelastung nicht außer Acht lassen. Nachdem die Stadtverwaltung die Grundsteuer B auf 280 Prozent und damit kräftig erhöht habe, sei es durch Antrag beim Finanzamt möglich, „in einem lärmgeschädigten Gebiet“ beim Finanzamt eine Kürzung dieser Steuer zu erwirken. Diese betrage in der „Kernzone 1“ (hier ist vor allem das Neubaugebiet Nord betroffen) zehn Prozent und in der „Kernzone 2“ fünf Prozent.

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