Verein „Weilbach wehrt sich“ begrüßt Gutachten

28.06.2012 – WEILBACH

(red). Der Verein „Weilbach wehrt sich“ begrüßt die umfangreiche Darstellung verschiedener Modelle für eine Ortsumfahrung Weilbachs, die auf der Sitzung des Fachausschusses vorgestellt wurden (wir berichteten) – auch wenn von vornherein klar war, dass aus finanziellen oder verkehrstechnischen Gründen einige der vorgestellten Varianten wohl nicht in Frage kommen, um Weilbach zu entlasten, betont Klaus-Günter Badeck.

Nachweis erbracht

Die komplette Umfahrung von der Rüsselsheimer- zur Frankfurter Straße, die seit dem Scheitern der großen Flörsheimer Umgehung schon lange im Gespräch war, scheint – vom Kosten-Nutzen-Faktor aus betrachtet – die effektivste und einzige Lösung zu sein, wobei noch einige innerörtliche Maßnahmen gleichzeitig durchgeführt werden müssten. „Wichtig ist auf jeden Fall, dass mit den vorgelegten Untersuchungen als Voraussetzung für den Bau der kompletten Umfahrung der notwendige Nachweis erbracht wurde, dass der Bau der Umgehungsstraße von der Rüsselsheimer- über die Raunheimer- zur Frankfurter Straße eine wirkungsvolle Entlastung Weilbachs bringen wird und sich daher entsprechende Investitionen rentieren“, so Badeck weiter. „Wenn diese Umfahrung nun in zwei Bauabschnitten durchgeführt und umgehend begonnen wird, so sind in hoffentlich absehbarer Zeit (und nicht erst in 15 Jahren) die Verkehrsströme in Weilbach auf ein erträgliches Maß reduziert, wenn auch nicht gänzlich eliminiert, denn der Verkehr auf der B 40 aus und in Richtung Wicker dürfte Weilbach immer erhalten bleiben.“

Der Verein hoffe, dass die Aussage von Bürgermeister Antenbrink stimme, dass mit der Realisierung des ersten Teils der Umfahrung von der Raunheimer- zur Frankfurter Straße schon 2014 begonnen werden kann. „Aber erst mit dem Bau der Verbindung zwischen der Rüsselsheimer- und der Raunheimer Straße wird auch der unerträgliche Lkw-Verkehr aus Weilbach verbannt.“

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Behelfsausfahrt ist kein Thema

Galf sieht sich von neuer Verkehrsuntersuchung bestätigt

Eine Verkehrsberuhigung im Ortskern sowie die kleine Umfahrung halten die Grünen nach wie vor für richtig.

Eine Öffnung dieser A 3-Behelfsauffahrt in Eddersheim bringt für Weilbach keine Entlastung, hat eine Untersuchung herausgefunden. Foto: Schmidt

Eine Öffnung dieser A 3-Behelfsauffahrt in Eddersheim bringt für Weilbach keine Entlastung, hat eine Untersuchung herausgefunden. Foto: Schmidt

Flörsheim. Was die Grüne Alternative Liste Flörsheim (Galf) seit vielen Jahren verkündet habe, sei nun wissenschaftlich belegt – so lautet die Hauptaussage von Galf-Fraktionschefin Renate Mohr sowie ihres Stellvertreters Sven Heß. Durch den Bau der kleinen Umfahrung Weilbach könne mit „begleitenden Rückbaumaßnahmen in der Frankfurter Straße eine hohe Entlastungswirkung für die Weilbacher Ortsdurchfahrt erreicht werden“. Dies belege die Untersuchung zur verkehrlichen Wirkung verschiedener Planfälle, die das Büro PTV aus Karlsruhe im Auftrag der Stadt Flörsheim ermittelt habe. „Würde der Bau der kleinen Umfahrung Weilbachs mit Rückbaumaßnahmen in der Frankfurter Straße einher gehen, die Tempo 30 vorsehen, kann nach der Untersuchung eine Reduzierung um bis zu 9500 Fahrzeuge am Tag erreicht werden – das sind rund 40 Prozent weniger Fahrzeuge“, rechnete die Fraktionsvorsitzende Renate Mohr vor.

„Damit wird unsere politische Position, die wir seit vielen Jahren konsequent vertreten, nun auch wissenschaftlich untermauert“, verweist Sven Heß auf die Untersuchung des Büros PTV aus Karlsruhe (wir berichteten).

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Umfahrung ist beste Lösung

Verkehrsuntersuchung bestätigt das Argument, dass eine Ortsumgehung für Entlastung sorgt

Eine innerörtliche Umgehung sowie eine verkehrsberuhigte Zone braucht der Stadtteil Weilbach.

Flörsheim. Die Stadt hatte das Unternehmen PTV Group mit einer

Die Kreuzung in der ´Weilbacher Ortsmitte soll entlastet werden. Foto: Maik Reuß

Die Kreuzung in der ´Weilbacher Ortsmitte soll entlastet werden. Foto: Maik Reuß

Verkehrsuntersuchung beauftragt. Eine umfangreiche Erläuterung zu den Ergebnissen der Untersuchungen gab Dr. Volker Waßmuth in einer gemeinsamen Sitzung der Ortsbeiräte sowie der Fachausschüsse der Stadtverordnetenversammlung. Für viele Zuhörer war das „Fachchinesisch“ in weiten Teilen unverständlich. Zahlreiche Zahlen und gesammeltes Datenmaterial wurden genannt. Dieses Zahlenmaterial wurde statistisch „verteilt“ auf die einzelnen Straßen und benachbarten Autobahnen.

 

Neutralität wichtig 

Die daraus gewonnenen Rückschlüsse auf Möglichkeiten, den Durchgangsverkehr mit Hilfe einer sogenannten „kleinen Umfahrung“ in Weilbach aus dem dortigen Ortskern herauszuführen, sind für Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) nun eindeutig belegbar. Der Rathauschef betonte im übrigen, dass das beauftragte Unternehmen bisher keinerlei geschäftliche Verbindungen mit dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen oder mit der Stadt Flörsheim gehabt habe. Die Firma sollte unabhängig und neutral ihre Arbeit verrichten, lautete der Tenor der Aussage. Grund dafür waren Vorwürfe in den vergangenen Jahren. Sie kamen damals sowohl von den Umgehungsstraßen-Befürwortern wie auch von den Umgehungsstraßengegnern. Jede dieser Parteien wollte sich bei der Analyse der aktuellen Verkehrssituation nicht benachteiligt sehen. Für Bürgermeister Michael Antenbrink sind nach eigener Aussage nach dem Vortrag von Volker Waßmuth über die Verkehrsuntersuchung fünf Schwerpunkte in den Mittelpunkt gerückt.

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Umleitung wegen Reparaturarbeiten

Weilbach. Wegen dringend notwendiger Reparaturarbeiten an der Gasleitung in der Frankfurter Straße wurde eine Teilsperrung der Frankfurter Straße im Kreuzungsbereich Raunheimer Straße eingerichtet. Wegen der Absperrung ist es für den aus Richtung Wicker kommenden Schwerlastverkehr nicht möglich, aus der Frankfurter Straße in die Raunheimer Straße einzubiegen. Deshalb hat das Ordnungsamt eine Umleitung für den Schwerlastverkehr über Rüsselsheimer- und Schulstraße zur Raunheimer Straße ausgewiesen. (hk)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

Initiative ist jetzt ein Verein

Weilbach. Die im Juni 2011 gegründete Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“ ist nun ein eingetragener Verein. Die Initiative war gegründet worden, um „die Weilbacher Verkehrsprobleme zu lösen“, wie die Initiatoren erklärten. Zum Vorsitzenden des Vereins „Weilbach wehrt sich“ wurde Jörg Duchmann gewählt. Zweiter Vorsitzender ist Werner Siebel, Schriftführer und Pressewart Klaus Badeck. (hk)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

„Weilbach wehrt sich“ ist ein Verein

09.06.2012 – WEILBACH

BÜRGERINITIATIVE Jörg Duchmann Vorsitzender

(red). Die Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“, die sich vor einem Jahr gegründet hat, um eine Lösung für die Weilbacher Verkehrsprobleme zu finden, ist seit Ende Mai ein eingetragener Verein. Es sei ihnen daran gelegen, die verkehrstechnischen Zustände im gesamten Stadtgebiet zu verbessern, wobei der Schwerpunkt jedoch auf Weilbach liege, heißt es in einer Mitteilung. Hauptziel sei nach wie vor der schnelle Bau der kompletten Umfahrung Weilbach. Um das zu erreichen, sei der Verein bereit, mit allen politischen und gesellschaftlichen Kräften zusammenzuarbeiten, die sich um die Lösung der Weilbacher Verkehrsprobleme bemühten. Zum Vorsitzenden wurde Jörg Duchmann gewählt, sein Stellvertreter ist Werner Siebel. Als Schriftführer und Pressewart fungiert Klaus Badeck.

Quelle: (Main-Spitze) zum Artikel

Mainzer Straße in Weilbach wird schmaler

06.06.2012 – FLÖRSHEIM

Von Andrea Möllendick

Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) hat eine gute Nachricht für alle unter dem Durchgangsverkehr leidenden Weilbacher. Wie die „Main-Spitze“ auf Nachfrage erfahren hat, „hat der Magistrat der Stadt Flörsheim auf seiner jüngsten Sitzung die Vergabe des Auftrages zum Ausbau der Mainzer Straße in Weilbach beschlossen“.

Eine Straßenbaufirma aus Mainz soll bereits im Juni mit den Arbeiten beginnen, die Bauzeit beträgt voraussichtlich vier Monate, die Kosten belaufen sich auf rund 450 000 Euro. „Noch vor Baubeginn lädt die Stadtverwaltung die betroffenen Anwohner der Mainzer Straße zu einem Ortstermin ein, um über den zeitlichen Rahmen und den genauen Ablauf der Maßnahme zu informieren“, so Antenbrink weiter.

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Mainzer Straße: Ausbau im Juni

Weilbach. Der Magistrat der Stadt Flörsheim hat auf seiner jüngsten Sitzung die Vergabe des Auftrages zum Ausbau der Mainzer Straße in Weilbach beschlossen. Eine Straßenbaufirma aus Mainz führt die Arbeiten ab Mitte Juni aus, die Bauzeit beträgt voraussichtlich vier Monate, die Kosten belaufen sich auf rund 438 000 Euro. Rechtzeitig vor Baubeginn lädt die Stadtverwaltung die betroffenen Anwohner der Mainzer Straße zu einem Ortstermin ein, um über den zeitlichen Rahmen und den genauen Ablauf der Maßnahme zu informieren. Der Ausbau der Mainzer Straße wird im Zuge der Deckenerneuerung der B 40 zwischen Wicker und Weilbach vorgenommen. Dabei wird die Fahrbahnbreite der Mainzer Straße reduziert, um eine Verkehrsberuhigung zu erreichen. Insgesamt soll der Ortseingang mit einer Mittelinsel und Stellplätzen auf beiden Seiten städtebaulich ansprechender gestaltet werden. (hk)

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel