„Vorgeschmack auf Kreuzungsumbau“

Die Bewohner der Rüsselsheimer Straße sind bereits jetzt schon genervt von wartenden Fahrzeugen in der Straße.

Weilbach. Er könne wohl für 20 oder 30 Anwohner der Rüsselsheimer Straße

Vor der provisorischen Ampelanlage in der Rüsselsheimer Straße stauen sich derzeit dort oft Lkw und Pkw. Foto: Hans Nietner

Vor der provisorischen Ampelanlage in der Rüsselsheimer Straße stauen sich derzeit dort oft Lkw und Pkw. Foto: Hans Nietner

sprechen, die seit einigen Tagen einen Vorgeschmack auf „das, was uns durch den geplanten Ausbau der Kreuzung Rüsselsheimer-, Mainzer- und Frankfurter Straße mit Ampelanlage erwartet, bekommen“. Bei dem Beschwerdeführer handelt es sich um Werner Buch, der selbst in der Rüsselsheimer Straße wohnt. Kein Wunder also, dass er sich als einer der Hauptbetroffenen in der Durchgangsstraße empfindet. Nicht nur Lärm, sondern auch Abgase müssten die Anwohner ertragen.

Lärm raubt den Schlaf

Zurzeit ist wegen Tiefbauarbeiten an der Einmündung Mainzer- sowie Frankfurter Straße in die Rüsselsheimer Straße eine provisorische Ampelanlage installiert. Nun könnten, erläutert Werner Buch, mehrere Situationen beobachtet werden:

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Extra: Stadtteile im Fokus

Reinhold Kaus stellte den Bürgermeisterkandidaten mehrere Fragen.

Reinhold Kaus stellte den Bürgermeisterkandidaten mehrere Fragen.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion kamen auch die Flörsheimer zu Wort: „Wann wird es in Weilbach wieder schöner?“, wollte Jörg Duchmann angesichts der brachliegenden Fläche an der Frankfurter Straße wissen. Die Stadt sei bei ihrer Planung immer darauf angewiesen, dass private Investoren mitziehen, erläuterte Michael Antenbrink. Die Freifläche könne zunächst provisorisch als Parkplatz genutzt werden, so der Rathauschef. Markus Ochs verglich die ungenutzte Fläche in Weilbach mit dem ehemaligen Axthelm-Gelände in Flörsheim. Die weitere Gestaltung sei ein Thema, das dringlich bearbeitet werden müsse. Weilbach werde nicht schlechter behandelt als die anderen Stadtteile, betonte Sven Heß, der sich für eine gleichmäßige Entwicklung aussprach. Die Stadt habe in den Straßenbau und in die Sanierung der Weilbachhalle investiert.

Der Weilbacher Werner Duchmann wollte von den Kandidaten wissen, ob die kleine Ortsumfahrung bei den städtischen Projekten Priorität habe. Während Markus Ochs und Sven Heß die Umgehungsstraße an die erste Stelle setzten, äußerte sich Michael Antenbrink pragmatischer: „Priorität hat das, was Gewinn abwirft“, so der amtierende Bürgermeister. „Sonst werden wir mit allen Investitionen Schwierigkeiten bekommen.“ Klaus Günter Badeck fragte die Kandidaten, wie sie sich die Übergangszeit bis zur Realisierung der Umfahrung vorstellen. Antenbrink kündigte an, er wolle sich dem Verkehr zwischen Wicker und Weilbach zuwenden, der nicht über die kleine Umgehung fließe. Mit der neuen Ampelanlage an der Ecke Mainzer Straße/ Rüsselsheimer Straße solle ein Widerstand geschaffen werden, der den Verkehr bremst. Markus Ochs widersprach der Ampellösung und befürwortete Verkehrsregelungen außerhalb des Ortes. Der Erste Stadtrat will sich für die Öffnung der Behelfsauffahrt zur A 3 einsetzen. Außerdem nannte er genauso wie Galf-Kandidat Sven Heß die Verbesserung der Taktzeiten im Öffentlichen Personennahverkehr als vorübergehende Lösung.

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Innenstadt bereitet allen Sorge

Die Bewerber um den Chefposten im Rathaus diskutierten über aktuelle und künftige Probleme der Mainstadt

Beim Bürgerforum des Höchster Kreisblattes sprachen die Kandidaten für die Bürgermeister-Direktwahl am Sonntag, 3. Juni, unter anderem über die Themen Innenstadtbelebung, Lebensqualität nach der Landebahneröffnung und Verkehrslärm.

Von Sascha Kröner

Flörsheim. Sie wissen, warum sie in der Mainstadt den Ton angeben möchten:

Gespannt hörten die Besucher des HK-Bürgerforums den Ausführungen der drei Bürgermeisterkandidaten zu.

Gespannt hörten die Besucher des HK-Bürgerforums den Ausführungen der drei Bürgermeisterkandidaten zu.

Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) berichtete, dass er die Arbeit seiner bisherigen Amtszeit fortsetzen und vollenden möchte. Erster Stadtrat Markus Ochs (CDU) bezeichnete sich als „Kind der Region“, das ein „Gewinn für die Stadt“ sein könne. Und Galf-Kandidat Sven Heß erzählte, dass er politisch aktiv sei, um seinem Enkelkind einst berichten zu können, dass er etwas für die Zukunft der Stadt getan habe. Beim Bürgerforum des Kreisblatts sollten die allgemeinen Erklärungen mit Inhalten gefüllt werden. Die drei Kandidaten standen dem Publikum sowie den Redakteuren Niklaus Mehrfeld und Thorsten Remsperger vor rund 200 Besuchern zwei Stunden lang Rede und Antwort.

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Antwort auf Herrn Antenbrinks Replik auf unseren Offenen Brief vom 24.4.2012

Herr Bürgermeister Antenbrink verspricht in seiner Antwort auf den Offenen Brief von Weilbach wehrt sich (WWS), er werde sich „mit aller Entschlossenheit für eine schnelle Lösung der Verkehrsprobleme in Weilbach einsetzen“. Das begrüßen wir ausdrücklich und wir werden ihn dabei unterstützen, wo immer wir können. Wir haben das wiederholt in aller Öffentlichkeit kund getan. Uns jedoch Stimmungsmache im Bürgermeisterwahlkampf vorzuwerfen ist unredlich.

Herr Antenbrink hat bei verschiedenen Gelegenheiten das Regierungspräsidium als Entscheidungsinstanz bei unterschiedlichen Verkehrsfragen bezeichnet, weshalb wir uns in einem Gespräch mit Vertretern des Regierungspräsidiums am 27.3.2012 erkundigten, ob z.B. das  Rechtsfahrgebot  am nördlichen Ende der Mariechen-Graulich-Straße in Richtung Weilbach sowie der Bau der Linksabbiegerspur aus der Weilbacher Straße in die Mariechen-Graulich-Straße vom RP veranlasst wurde. Thema des Gesprächs beim RP war auch dessen Rolle bei der Öffnung der Behelfsauf- bzw. -abfahrt auf die bzw. von der A3 zwischen Eddersheim und Flörsheim sowie die Frage nach der Möglichkeit der Verhängung von Geschwindigkeitsbegrenzungen in Flörsheim.

1. In seiner Antwort behauptet Herr Antenbrink, es sei mehrfach erklärt worden, dass es sich bei dem Rechtsabbiegergebot an der Mariechen-Graulich-Straße (Nord) ebenso wie beim Bau der Linksabbiegerspur in die gleiche Straße um eine Forderung der hessischen Straßenbauverwaltung handelt. Anhand der von uns einsehbaren Sitzungsprotokollen verschiedener städtischer Gremien war dies nicht nachvollziehbar, weshalb wir den RP darauf ansprachen. Hingegen ist im Protokoll der Sitzung der Verkehrskommission vom 29.11.2011 wörtlich zu lesen: „Bürgermeister Michael Antenbrink informiert die Kommissionsmitglieder darüber, dass das ASV Frankfurt der Planung zur Errichtung einer Linksabbiegerspur in der Weilbacher Straße in das Gewerbegebiet Mariechen-Graulich-Straße zugestimmt hat.“ Das klingt nicht nach einer Forderung des ASV, wie Herr Antenbrink in seiner Antwort schreibt, sondern nach einer Gestattung. Bezüglich der „vorgeschriebenen Fahrtrichtung rechts“ wird in dem gleichen Protokoll ebenfalls nicht von einer Forderung des ASV geschrieben. Vielmehr heißt es, die Ausfahrt „soll nach Information von Bürgermeister Michael Antenbrink in diesem Zusammenhang aus Gründen der Verkehrssicherheit bestehen bleiben, da die Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Flörsheim die Möglichkeit haben, die südliche Ausfahrt zu nutzen.“  – Wie kann uns Herr Antenbrink angesichts dieser objektiven Tatsachen vorwerfen, wir versuchten mit „unkorrekten Darstellungen“  und „aus der Luft gegriffenen Behauptungen“ Einfluss auf die Bürgermeisterwahl zu nehmen?

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Mit Entschlossenheit für eine Lösung der Verkehrsprobleme in Weilbach

„Ich werde mich mit aller Entschlossenheit für eine schnelle Lösung der Verkehrsprobleme in Weilbach einsetzen. Dabei hilft aber nur eine sachliche Herangehensweise, Stimmungsmache verstellt nur den Blick auf das Wesentliche!“ reagiert der Flörsheimer Bürgermeister auf jüngste Äußerungen der Initiative „Weilbach wehrt sich“.
Die Initiative versucht in Ihrem offenen Brief an die Bürgermeisterkandidaten den Eindruck zu erwecken, dass der Magistrat der Stadt Flörsheim am Main in öffentlichen Gremiensitzungen nicht korrekt informiert habe. „Dieser Unterstellung muss ich entschieden entgegentreten“, antwortet Michael Antenbrink äußerst verärgert, auf den erneuten Versuch der Initiative mit aus der Luft gegriffenen Behauptungen den Bürgermeisterwahlkampf zu beeinflussen.Der Flörsheimer Bürgermeister stellt deshalb klar, dass der Magistrat nie behauptet hat, dass das Linksabbiegeverbot auf eine Forderung des Regierungspräsidiums Darmstadt (RP Darmstadt) zurück geht. Vielmehr wurde mehrfach erklärt, dass es sich hierbei um eine Forderung der hessischen Straßenbauverwaltung handelt, die auch den Bau der Linksabbiegespur in der Weilbacher Straße im Rahmen der Anbindung der Mariechen-Graulich-Straße an die B 519 gefordert hatte.