Bürger können Fragen stellen

28.04.2012 – FLÖRSHEIM

(rea). Gibt es eine Frage, die Sie den drei Bürgermeisterkandidaten schon immer einmal stellen wollten? Gibt es Themen, die Ihnen auf der Seele liegen? Dann haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, in Kürze Gelegenheit, mit Amtsinhaber Michael Antenbrink (SPD) und seinen beiden Herausforderern Sven Heß (Galf) und Markus Ochs (CDU) zu diskutieren: Die „Main-Spitze“ lädt für Montag, 14. Mai, ab 19.30 Uhr zur Podiumsdiskussion in die Flörsheimer Stadthalle ein. Im Mittelpunkt sollen dabei keine langatmigen Vorträge stehen, sondern Ihre Sorgen, Probleme, Anregungen und Ideen. Die Diskussion wird moderiert von „Main-Spitze“-Redaktionsleiterin Alexandra Dehne. Der Eintritt ist frei.

Am 14. Mai wird es viele Antworten geben. Und zwar unter anderem auf die Frage: „Wohin geht die Reise mit Flörsheim nach dem 3. Juni oder spätestens, sofern es zur Stichwahl kommt, nach dem 17. Juni?“

Quelle: (Main-Spitze) zum Artikel

Initiative „Weilbach-wehrt-sich“ beschwert sich

27.04.2012 – WEILBACH

(red). Die Initiative „Weilbach wehrt sich“ hat einen offenen Brief mit der Bitte um Stellungnahme an die Flörsheimer Stadtverordneten und Bürgermeisterkandidaten versandt. Thema sind die Verkehrsprobleme des Stadtteils. Bei der Überprüfung von Aussagen, die in diesem Zusammenhang´im Ortsbeirat und der Stadtverordnetenversammlung gemacht wurden, „haben wir festgestellt, dass einige Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen“, heißt es.

Wie Sprecher Jörg Duchmann weiter mitteilt, war eine Abordnung von „Weilbach wehrt sich“ Ende März beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt, um einige Themen zu besprechen, nachdem es von Seiten der Verkehrskommission beziehungsweise der Stadt einige Äußerungen gegeben hatte, „dass das RP Darmstadt Anträge abgelehnt oder Anweisungen erlassen hatte, die sich nachteilig insbesondere für Weilbach auswirken“. Dies bezog sich zum Beispiel auf die Öffnung der Behelfsauf- und -abfahrt an der A 3 zwischen Flörsheim und Eddersheim oder die Verkehrsführung vom und zum Hertiegelände. Zu diesen Fragestellungen bat „Weilbach wehrt sich“ die Vertreter des RP nun um Auskunft. Denn „die Stellungnahmen des Regierungspräsidiums wurden in den Sitzungen der Verkehrskommission stets nur auszugsweise verlesen und es gab dazu keine ausreichenden Erklärungen von Seiten der Stadt“, moniert Duchmann. Im Gespräch in Darmstadt sei deutlich geworden, dass entweder das Regierungspräsidium diese Anweisungen nicht erlassen hatte oder die Anträge, obwohl es dem Magistrat der Stadt Flörsheim bekannt war, nicht an die richtige Adresse gestellt worden waren. „Dieser Anlass war für uns der Auslöser eines offenen Briefes an den Magistrat, die politisch Handelnden und die Bürgermeisterkandidaten“, heißt es. „Wir erwarten, aus den Antworten Klarheit zu den gestellten Fragen zu erhalten.“

Der offene Brief, das Protokoll und später die eingegangenen Stellungnahmen der Angeschriebenen könnten auf der Homepage www.weilbach-wehrt-sich.de unter Informationen vollständig eingesehen werden, so Duchmann.

Quelle: (Main-Spitze) zum Artikel

Frostschäden in Weilbach gering

26.04.2012 – WEILBACH

(elf). Mit einem Antrag der CDU, Schallmessungen in der Rüsselsheimer Straße (B 519), der Frankfurter Straße (B 40 / 519) und der Raunheimer Straße (L 3366) durchzuführen, beschäftigte sich der Ortsbeirat in Weilbach und fand die Zustimmung von allen Fraktionen.

Werte zwischen 66 und 86 Dezibel durch Lkw-Verkehr

„Es wäre schade, wenn unser grundlegendes Ziel wegen eines Formfehlers abgelehnt würde“, bat zunächst Thomas Schmidt (CDU) um eine präzisere Formulierung, denn genauer gesagt gehe es um Schallpegelberechnungen in Verbindung mit Fahrzeugzahlen. Während Bernhard Mayer (FDP) ebenfalls für diese Berichtigung plädierte, legte Hans-Ulrich Dreisbach (Galf) bereits eigene Verkehrslärmmessdaten vor. Daraus ergaben sich bei fließendem, stehenden und speziellem Lkw-Verkehr Werte zwischen 66 und 86 Dezibel.

Für die SPD, die dem Antrag ebenfalls zustimmte, gab sich Martina Pokowietz skeptisch und rechnete aus Erfahrung nicht mit Erfolg. Auch Bürgermeister Michael Antenbrink dämpfte zu hohe Erwartungen mit Blick auf frühere Vorstöße. Er werde den Antrag jedoch an das Amt für Straßen- und Verkehrswesen weiterleiten. Der Gesetzgeber habe Grenzwerte festgelegt, und es müsse der Beweis erbracht werden, dass mit Maßnahmen wie zum Beispiel Tempo 30 eine signifikante Lärmminderung erreicht würde. Für Ortsvorsteher Heinz Lauck machte die Lärmmessung dennoch Sinn: „Dann haben wir Fakten auf dem Tisch und stochern nicht im Nebel.“

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INFO Werte bis zu 86 Dezibel

Galf-Vertreter Hans-Ulrich Dreisbach nahm den aktuellen Antrag der CDU zum Anlass, eigene Lärmmessungen an Weilbachs Durchfahrtsstraßen durchzuführen. Mit einem Handgerät kontrollierte der Grüne den Verkehrslärm an der Ecke Frankenstraße/Raunheimer Straße sowie an der Fußgängerinsel auf der Kreuzung der Frankfurter Straße mit der Hofheimer- und der Raunheimer Straße. Es sei ein Riesenunterschied, ob ein Pkw oder ein Lkw durch den Ort fahre, betonte er eine Tendenz, durch die er den besonders negativen Einfluss der Industriegebiete bestätigt sah. Dreisbachs Messgerät lieferte einen durchschnittlichen Lärmwert von rund 68 Dezibel für stehende Pkw und 75 Dezibel für fahrende Pkw. Die Lärm eines stehenden Lastwagens wurde auf der Anzeige mit 72 Dezibel angegeben. Die Bremsentlüftung eines Lkw verzeichnete Dreisbach mit 80 Dezibel. Insgesamt stellte der Galf-Mann eine Lärmbelastung von 66 bis 80 Dezibel an der Ecke Frankenstraße/Raunheimer Straße fest. An der Kreuzung betrug die Belastung zwischen 68 und 86 Dezibel. Höchstwerte seien durch beschleunigende Lastwagen erreicht worden. sas

Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel

Weniger Tempo, weniger Lärm?

Der Magistrat soll eine Geschwindigkeitbegrenzung durchsetzen

Der Ortsbeirat Weilbach möchte deshalb hieb- und stichfeste Lärmmessungen im Ortskern durchführen lassen.

Von Sascha Kröner

Weilbach.Wie laut ist es in Weilbach? Diese Frage würde der Ortsbeirat des

Zwei Mal am Tag wälzt sich eine Autolawine durch den Weilbacher Ortskern, die die Anwohner mit Lärm und Abgasen belastet. Foto: Hans Nietner

Stadtteils gerne beantwortet haben. Dabei geht es den Weilbachern nicht um Flugzeuge, sondern um die Verkehrsgeräusche auf ihren Straßen. „Lärm gibt es nicht nur von oben, sondern auch vertikal“, erklärte Christdemokrat Thomas Schmidt. Die CDU hatte die Feststellung des Schallpegels in der Frankfurter Straße, Rüsselsheimer Straße und Raunheimer Straße beantragt. Einstimmig beauftragten alle Parteien Rathauschef Michael Antenbrink (SPD), eine Lärmberechnung bei der Verkehrsverwaltung des Landes zu fordern.

Berechnung erwünscht

Die CDU verweist in ihrem Antrag auf die Zunahme des Durchgangsverkehrs in Weilbach. „Gerade die Eröffnung des Industriegebietes an der Weilbacher Straße in Flörsheim hat durch die dort angesiedelten Logistikunternehmen zu einem deutlichen Zuwachs an Schwerverkehr in Weilbach geführt“, heißt es in der Begründung. Auf dem ehemaligen Hertie-Gelände am Flörsheimer Ortseingang betreibt die Firma Transthermos eine Kühllager, das rund um die Uhr von Lastwagen angefahren wird. Weilbach werde 24 Stunden lang als Verbindung zur A 66 genutzt, erläuterten die Antragsteller, die davon ausgehen, dass Grenzwerte am Tag und in der Nacht überschritten werden. Die Mitglieder des Ortsbeirates erhoffen sich von konkreten Zahlen eine Grundlage zur Durchsetzung von Geschwindigkeitsbegrenzungen.

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offener Brief von Weilbach wehrt sich

Weilbach wehrt sich hat heute den nachfolgenden offenen Brief an die Stadtverordneten und die Bürgermeisterkandidaten übersendet. Die Stadtverordneten und die Bürgermeisterkandidaten wurden um eine Stellungnahme gebeten. Des Weiteren wurde der offene Brief an den Magistrat übersendet.

 

Sehr geehrte Stadtverordnete, Sehr geehrte Bürgermeisterkandidaten,

in den letzten Monaten wurden sowohl in der Stadtverordnetenversammlung als auch im Ortsbeirat Weilbach sowie in der Verkehrskommission Weilbacher Verkehrsprobleme behandelt. Bei der Überprüfung von Aussagen, die in diesem Zusammenhang gemacht wurden, haben wir einerseits festgestellt, dass einige Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen. Andererseits haben unsere Nachforschungen ergeben, dass Weilbach heute unter der Auswirkung von Entscheidungen leidet, die unter ganz anderen Voraussetzungen getroffen wurden. Im Einzelnen handelt es sich dabei um folgende Punkte: 

1. Verkehrsführung in der Mariechen-Graulich-Straße

In der Sitzung der Verkehrskommission vom 29.11.2011 erklärte Herr Bürgermeister Antenbrink, die Aufstellung der Verkehrsschilder, die die LKWs von der Mariechen-Graulich-Straße  auf die Landstraße Richtung Weilbach zwingen, sei erfolgt auf Grund einer Anweisung vorgesetzter Behörden. (Bereits auf dem Transthermosgelände dirigiert ein Richtungsschild die LKWs auf die Mariechen-Graulich-Straße und damit durch Weilbach). In einem Gespräch mit Vertretern des Regierungspräsidenten, das Mitglieder von „Weilbach wehrt sich“ am 27.3.2012 führten, wurde uns mitgeteilt, dass entsprechende Anweisungen nicht durch den Regierungspräsidenten erteilt wurden, vielmehr sei diese Regelung von der Stadt Flörsheim im Erschließungsvertrag mit der Vermarktungsfirma Segro seinerzeit festgeschrieben worden. Zur Gewährleistung eines 24-Stundenbetriebs der Logistikunternehmen in diesem Gewerbegebiet und im Hinblick darauf, dass der dort entstehende LKW-Verkehr über die damals geplante Große Flörsheimer Umgehung abfließen sollte, machte diese Entscheidung Sinn. Da die Umgehungsstraße aber per Bürgerentscheid nicht gebaut wurde, macht es heute keinen Sinn, alle LKWs zwangsweise durch Weilbach fahren zu lassen.

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Initiative „Weilbach wehrt sich“ hat Lkw-Verkehr erfasst und ausgezählt

13.04.2012 – WEILBACH

(red). Positiv wertet die Initiative „Weilbach wehrt sich“ das Ergebnis der jüngsten Sitzung der Verkehrskommission. Bürgermeister Antenbrink habe „einige positive Signale“ gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung. So liege auf der ursprünglichen Trasse der per Bürgerentscheid abgelehnten großen Flörsheimer Umgehung eine dreijährige Veränderungssperre. Für den ersten Abschnitt der Umfahrung Weilbachs zwischen Raunheimer- und Frankfurter Straße, der identisch ist mit dem gleichen Abschnitt der großen Umgehung, werde die Aufhebung der Veränderungssperre dieser Tage beantragt.

Demnächst soll eine Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben werden, die unter anderem die verkehrlichen Auswirkungen beleuchten soll, die der Bau einer Umfahrung Weilbachs bewirken kann. „Erfreulicherweise soll das Ergebnis bereits in etwa zwei Monaten vorliegen“, so die BI. Denn durch die Ansiedlung von Logistikunternehmen auf dem Hertie-Gelände sei eine erhebliche Mehrbelastung durch Lastwagen auf Weilbach zugekommen: Je nach Tageszeit sei dies ein Lastwagen alle ein bis drei Minuten, nachts durchschnittlich etwa alle 5,5 Minuten – laut Antenbrink 1,5 bis 6 Prozent des Gesamtverkehrs.

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Weiterhin als Standort behaupten

Auszugsweise aus dem Zeitungsartikel der FAZ:

Im Flörsheimer Rathaus bemüht sich Bürgermeister Michael Antenbrink um Contenance angesichts der Tatsache, dass ausgerechnet jene Bewohnergruppen in größerer Zahl der Stadt den Rücken kehren, um die sich die Kommune eigentlich seit Jahren bemüht. Der Sozialdemokrat sitzt in seiner Amtsstube. Auch wenn es hier leiser ist als jenseits der Bahnlinie, sind die herandonnernden Flugzeuge durch das geöffnete Fenster nicht zu überhören. „Wir werden einen Bevölkerungsaustausch erleben“, sagt Antenbrink. Wer es sich leisten kann, zieht weg. Die, die nachkommen, werden weniger begütert sein. „Und wer nur bleibt, weil er nicht weg kann, ist kein Gewinn für das städtische Leben“, macht sich der Bürgermeister keine Illusionen.

Doch das Stadtoberhaupt übt sich in Pragmatismus. „So ist Lokalpolitik“, sagt er. Der Stadt bleibe nun nichts anderes übrig, als durch eine hervorragende Infrastruktur zu beweisen, dass man auch unter einer Anfluglinie leben könne. Dank seiner Nähe zu Wiesbaden, Mainz und Frankfurt sowie der Anbindung an die Autobahn und die S-Bahn setzt Flörsheim darauf, sich weiterhin als Standort zu behaupten.

Quelle: (Frankfurter Allgemeine Zeitung) zum Artikel

Positive Signale

Auf der 4. Sitzung der Verkehrskommission am 26.3.2012 gab es seitens des Flörsheimer Bürgermeisters einige positive Signale, was die geplante Umfahrung Weilbachs angeht, die „Weilbach wehrt sich“ erfreut zur Kenntnis nimmt: 

1. Auf der ursprünglichen Trasse der per Bürgerentscheid abgelehnten Großen Flörsheimer Umgehung liegt eine dreijährige Veränderungssperre. Für den ersten Abschnitt der Umfahrung Weilbachs zwischen der Raunheimer und Frankfurter Straße, der identisch ist mitt dem gleichen Abschnitt der Großen Umgehung, wird, laut Aussage von Bürgermeister Antenbrink, die Aufhebung der Veränderungssperre dieser Tage beantragt. (Von der Notwendigkeit dieser Aufhebung  hatte Herr Antenbrink bereits in der 1. Sitzung der Verkehrskommission am 29.9.2011 gesprochen.) 

2. Demnächst wird eine Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben, die u.a. die verkehrlichen Auswirkungen untersuchen soll, die der Bau einer Umfahrung Weilbachs bewirken kann. Erfreulicherweise soll das Ergebnis bereits in etwa 2 Monaten vorliegen. Bleibt nur zu hoffen, dass die der Untersuchung zu Grunde liegenden Zahlen, die im Jahr 2009 erhoben und auf heute hochgerechnet wurden, den aktuellen Zahlen entsprechen, denn durch die Ansiedlung von Logistikunternehmen (z.B. Transthermos) auf dem sogen. Hertiegelände  ist in den letzten Jahren seit der Verkehrszählung eine erhebliche Mehrbelastung durch LKWs auf Weilbach zugekommen: Je nach Tageszeit ist es ein LKW alle  1-3 Minuten, nachts durchschnittlich etwa alle 5 1/2 Minuten. In Prozenten ausgedrückt, sind das, laut Bürgermeister Antenbrink, 1,5% – 6% des Gesamtverkehrs. Es ist davon auszugehen, dass die LKWs 1,5% des Gesamtverkehrs in den Spitzenverkehrszeiten ausmachen, während sie nachts bei 6% des Gesamtverkehrs liegen, weil der Gesamtverkehr nachts geringer ist.

„Weilbach wehrt sich“ hat mit einer Webcam eine Woche lang den gesamten LKW-Verkehr auf der Kreuzung Frankfurter/Hofheimer/ Raunheimer Straße in Weilbach erfasst und ausgezählt. Von Montag bis Freitag waren das in der Zeit von 6 -18 Uhr täglich            durchschnittlich 619 LKWs. Wenn man daraus den Gesamtverkehr berechnet und einen durchschnittlichen Prozentsatz von  3% der LKWs am Gesamtverkehr zu Grunde legt, weil um diese Tageszeit die meisten LKWs fahren, so fahren an den 5 Werktagen zwischen 6 und 18 Uhr fast 21 000  Autos durch Weilbach, ohne die Autos, die in den anderen 12 Stunden Weilbach durchfahren. Und wenn dieser Prozentsatz an LKWs  durchweg ein „niedriges Niveau“ bedeutet, wie Herr Antenbrink in der Verkehrskommission am 26.3.2012 sagte, dann muss man sich fragen, was Weilbach noch zuzumuten ist.

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Versöhnliches aus Weilbach

Ortsumfahrung: Initiative sieht Fortschritte

„Weilbach wehrt sich“ war in der Sitzung der Verkehrskommission dabei – und hat eine eigene Verkehrszählung vorgenommen.

Flörsheim. Normalerweise geht es in der Verkehrskommission immer hoch her. So auch neulich, als es über einen innerstädtischen Ring mit Durchstich an der Kapellenstraße kontroverse Meinungen gab. Dadurch rückte der heiß diskutierte Durchgangsverkehr in Weilbach beinahe in den Hintergrund. Deshalb greift die Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“ ihr Lieblingsthema auf. Die Ausführungen von Werner Siebel beginnen dieses Mal aber nicht mit einer Generalkritik, sondern mit „positiven Signalen“, die „Weilbach wehrt sich“ erfreut zur Kenntnis nehme. Die Mitteilung der Initiative hat eine versöhnliche Note.

Der Hauptgrund, der die Gemüter ein wenig zu beruhigen scheint, ist die geplante Ortsumfahrung. Vor allem aber, dass Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) die Planungen für die „kleine Umgehung“ des Stadtteils ernsthaft vorantreibt. Die Initiative freut es, dass Antenbrink die dreijährige Veränderungssperre für den ersten Abschnitt der Umfahrung Weilbachs zwischen der Raunheimer und Frankfurter Straße aufheben lassen will. Ein Antrag dafür werde gestellt. Die Sperre resultiert aus dem Bürgerentscheid gegen die „große Umgehung“, denn der erste Abschnitt der Umfahrung ist mit einem Teil der alten Pläne identisch.

Werner Siebel von der Bürgerinitiative lobt außerdem, dass Antenbrink eine Verkehrsuntersuchung in Auftrag geben will, die unter anderem die verkehrlichen Auswirkungen ermitteln soll, die der Bau einer Umfahrung Weilbachs bewirken kann. Erfreulicherweise, so Siebel, soll das Ergebnis bereits in etwa zwei Monaten vorliegen.

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