Antrag für Verbotsschilder

Schon auf der Autobahn soll auf das Durchfahrtsverbot für Schwerlastverkehr hingewiesen werden, fordern die Christdemokraten.

Weilbach. Für die nächste Sitzung des Weilbacher Ortsbeirats haben die Mandatsträger der CDU den Antrag eingebracht, bei den zuständigen Behörden darauf hinzuwirken, dass bereits auf der A 66 deutlich darauf hingewiesen wird, dass für die Gesamtstadt Flörsheim ein Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr besteht. Die CDU will damit erreichen, dass die Lkw gar nicht erst von der Autobahn herunter fahren und so an der für sie gesperrten Ortsdurchfahrt von Weilbach ankommen und nicht weiterwissen. Diese Hinweisschilder auf der Autobahn seien nach den von ihnen gemachten Beobachtungen dringend notwendig, meint die CDU. Denn dies werde mit Sicherheit auch einen entsprechenden Erfolg mit sich bringen, betonen die Unterzeichner des Antrags, Ortsvorsteher Heinz Lauck (CDU) sowie der Weilbacher CDU-Ortsvereinsvorsitzende Thomas Schmidt.

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Straßenamt fordert Abbiegespur

Lastwagen, die von der B 519 auf die Mariechen-Graulich-Straße abbiegen, bekommen dafür eine eigene Spur.

Flörsheim. Mit dem Bau einer Linksabbiegespur, die zur Mariechen-Graulich-

Mit der Neueinteilung der Fahrbahn auf der Straße zwischen Weilbach und Flörsheim sollen Auffahrunfälle verhindert werden. Foto: Nietner

Mit der Neueinteilung der Fahrbahn auf der Straße zwischen Weilbach und Flörsheim sollen Auffahrunfälle verhindert werden. Foto: Nietner

Straße führt, wurde auf der Landstraße zwischen Weilbach und Flörsheim, der B 519, in dieser Woche begonnen. Die Bauzeit wird voraussichtlich acht Wochen betragen. Der Verkehr wird durch eine Baustellenampel geregelt und während des gesamten Zeitraums einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.

Im ersten Bauabschnitt, für den vier Wochen eingeplant sind, kann in das nördliche Ende der Mariechen-Graulich-Straße nur ein-, aber von dort nicht mehr rausgefahren werden. Im zweiten Bauabschnitt wird die Einmündung dann komplett gesperrt. Ein- und Ausfahren sind dann nur noch über das südliche Ende der Straße möglich.

Der Baubeginn ist auf den westlichen Seite der B 519 gelegt worden. Dort wird die Straße auf einer Länge von circa 150 Metern um rund zwei Meter verbreitert sowie der Geh- und Radweg entsprechend verschoben. Der jetzige Grünstreifen mitsamt der Hecke entfällt in diesem Bereich.

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Initiative „Weilbach wehrt sich“ gegen Mehler

06.01.2012 – WEILBACH

(red). Gegen Vorhaltungen des scheidenden SPD-Fraktionschefs, Gerd Mehler, wandte sich jetzt in einer Pressemitteilung die Initiative „Weilbach wehrt sich“. Mehler kritisiere ihre parteipolitische Ausrichtung. Doch wenn sich die CDU gegen einen Ausbau der Kreuzung von Rüsselsheimer, Frankfurter und Mainzer Straße ausspreche, die Problematik so sehe wie die Intitiative, zögere diese nicht, auf die Gemeinsamkeit hinzuweisen. Daraus parteipolitische Ausrichtung zu folgern, entbehre aber jeder Grundlage, schreibt die Initiative. „Wenn sich die anderen Parteien für unsere Belange einsetzen, werden wir das ebenso positiv aufnehmen.“

Wie Mehler sei die Initiative für sachliche Diskussion mit allen Seiten. „Gerade deshalb können einige Aussagen Mehlers nicht unkommentiert bleiben.“ Weilbach durch den Bau einer Ampel an jener Kreuzung sicherer zu machen, sei wünschenswert. „Frühere Forderungen anderer Bürger danach wurden seitens der Behörden immer zurückgewiesen, der Verkehr müsse fließen.“ Auch das angebliche Geheimnis von „Weilbach wehrt sich“ könne gelüftet werden. Eine Zunahme des Lkw-Verkehrs entstehe spätestens dann, wenn der angekündigte Erweiterungsbau von Transthermos in Betrieb sei. „Außerdem: Dass gut fließender Verkehr mehr Autos anzieht, war eines der Argumente der Galf gegen die große Umgehungsstraße.“

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Bebauungsplan für kleine Umgehung beschlossen

Das könnte der Anfang für eine komplette Umfahrung von Weilbach sein

Durch die Umfahrung des Ortskernes soll der Schwerlastverkehr von und zu dem Gewerbegebiet Industriestraße ferngehalten werden.

Flörsheim.Trotz des Riesenärgers bei manchen Weilbachern über den geplanten

Der Verkehr aus der Industriestraße soll nicht mehr durch den Ort brummen, so der Wunsch vieler Weilbacher. Foto: Nietner

Der Verkehr aus der Industriestraße soll nicht mehr durch den Ort brummen, so der Wunsch vieler Weilbacher. Foto: Nietner

Umbau der Einmündung Rüsselsheimer- und Mainzer Straße ist es ein gutes Jahr 2011 für die Bewohner des Stadtteils gewesen. Warum? Weil die Stadtverordneten auf ihrer letzten Sitzung im Dezember 2011 einmütig den Bebauungsplan für die „kleine Umgehung Weilbach“ beschlossen haben.

Zwar kann damit „nur“ der erste Abschnitt der Umgehungsstraßenlösung in Angriff genommen werden. Doch das könnte der Anfang für eine komplette Umfahrung des Stadtteils bedeuten. Da sind zwei kleine Schritte nacheinander wohl besser als ein verhinderter Schritt, wie durch die beiden Bürgerentscheide gegen die Umgehungsstraßen B 40 (neu)/ B 519 (neu) geschehen. Deshalb bedurfte es unter den Stadtverordneten auch keiner erneuten Diskussion über die „kleine Umgehung Weilbach“.

Laut dem beschlossenen Bebauungsplan soll damit eine Verbindungsstraße für Weilbach, zwischen der Frankfurter Straße (L 32 65) sowie der Raunheimer Straße (L 3366) im Osten des Stadtteils, errichtet werden. In der Begründung der Vorlage für den Beschluss heißt es wörtlich: „Durch den diesjährigen Bürgerentscheid ist von den Flörsheimer Bürgerinnen und Bürgern die Umgehungsstraße B 40/B 519 von Flörsheim bis Weilbach abgelehnt worden. Als Ergebnis der Beratungen des Ortsbeirates für den Ortsbezirk Flörsheim-Weilbach und der Verkehrskommission steht die Umsetzung der sogenannten ,kleinen Umgehung’ von der Landesstraße 3366 (Raunheimer Straße) zur L 3265 (Frankfurter Straße) im Stadtteil Weilbach. Insbesondere soll durch die Umfahrung des Weilbacher Ortskernes der Schwerlastverkehr von und zum Gewerbegebiet Industriestraße ferngehalten werden.“

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„Bis zu 240 Laster, Nacht und Nacht“

Die Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“ fühlt sich von der SPD missverstanden

Die Anwohner der Durchfahrtsstraßen reagieren auf die Rede von Gerd Mehler in der Stadtverordnetenversammlung. Und sie beschweren sich über die Tatenlosigkeit der Stadt.

Weilbach. In der Diskussion über die neue Regelung des innerörtlichen Verkehrs in Weilbach ist schon viel Porzellan zerschlagen worden. Die letzte Rede vor den Stadtverordneten von SPD-Mann Gerd Mehler, der sein Mandat niederlegt, ruft die Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“ jetzt erneut auf den Plan. Dieses Mal wehren sich die verärgerten Anwohner der Durchgangsstraßen gegen Mehlers Behauptung, die BI sei parteipolitisch ausgerichtet.

Wie berichtetet, hatte ein Bündnis aus SPD, Galf und bfb den Ausbau der Kreuzung Rüsselsheimer/Frankfurter/Mainzer Straße abgesegnet. Die Ampelanlage und die beiden Linksabbiegespuren sollen an dem neuralgischen Punkt also eingerichtet werden. Dass die Bürgerinitiative nun für die dagegen votierenden CDU und FDP Politik machten, stimme nicht, sagt Werner Siebel von „Weilbach wehrt sich“. Wenn die CDU die Problematik genauso sehe wie die BI, sei das erfreulich. „Wir zögern auch nicht, auf diese Gemeinsamkeit hinzuweisen“, sagt Siebel. „Wenn sich die anderen Parteien für unsere Belange einsetzen, werden wir das ebenso positiv zum Ausdruck bringen.“

Mehr Platz für Lkw 

Würde, wie Mehler argumentiere, Weilbach durch den Bau einer Ampel an der Kreuzung für die Fußgänger sicherer gemacht, so hätte „Weilbach wehrt sich“ nichts dagegen, betont Siebel. Die Bürgerinitiative nimmt jedoch an, dass das Argument von den Ampel-Befürwortern vorgeschoben worden ist. Sie begründet das so: Frühere Forderungen nach einer Lichtsignalanlage seien seitens der Behörden immer zurückgewiesen worden, weil der Verkehr fließen müsse. Jetzt ist die Ampel jedoch beschlossene Sache. Ein klarer Fall für die BI: Die Kreuzung solle Lkw-tauglich gemacht werden.

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Gerd Mehler fordert Initiative „Weilbach wehrt sich“ zu mehr Sachlichkeit auf

04.01.2012 – FLÖRSHEIM

(red). Der scheidende SPD-Fraktionschef Gerd Mehler hat jetzt in einer seiner letzten Erklärungen für die Fraktion die Initiative „Weilbach wehrt sich“ zu „mehr Sachlichkeit“ aufgefordert. „Die jüngsten Aktionen und Attacken der Iniative sind maßlos und in der Sache nicht hilfreich. Für eine Lösung der Probleme ist Gemeinsamkeit und nicht Polarisierung erforderlich“, stellt Mehler fest.

Es sei klar gewesen, dass sich bei einem Scheitern der Pläne für die große Umgehungsstraße im zweiten Bürgerentscheid die Situation in Weilbach weiter zuspitzen würde. Emotionen und Verbitterung bei den Betroffenen seien nur allzu verständlich. Das Ergebnis des Bürgerentscheides müsse von allen respektiert werden.

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SPD ist schwer verärgert

Sozialdemokraten rufen zu mehr Sachlichkeit bei der Diskussion über Verkehrsplanung auf

Die Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“ lobt CDU und FDP für deren Meinungen zur Verkehrspolitik. Dies ist für die Genossen unverständlich.

Flörsheim.Der scheidende SPD- Fraktionschef Gerd Mehler, der Anfang Januar

Gerd Mehler

Gerd Mehler

auf sein Mandat als Stadtverordneter verzichtet, hat in einer seiner letzten Erklärungen für die SPD-Fraktion die Initiative „Weilbach wehrt sich“ zu „mehr Sachlichkeit“ aufgefordert. „Die jüngsten Aktionen und Attacken der Initiative sind maßlos und in der Sache nicht hilfreich. Für eine Lösung der Probleme ist Gemeinsamkeit und nicht Polarisierung erforderlich“, stellt Mehler fest. Es sei klar gewesen, dass bei einem Scheitern der Pläne für die große Umgehungsstraße im zweiten Bürgerentscheid die Situation in Weilbach sich weiter zuspitzen würde. Emotionen und Verbitterung bei den Betroffenen seien nur allzu verständlich. Das Ergebnis des Bürgerentscheides sei jedoch unumkehrbar und müsse von allen respektiert werden. Es gelte jetzt, mit vielen kleinen Schritten und der angestrebten kleinen Weilbacher Ortsumfahrung die Verkehrssituation so weit wie möglich zu lindern. Alle Flörsheimer Parteien hätten mit gemeinsamen Anträgen ihre Bereitschaft zu gemeinsamen Lösungen bewiesen, erklärt Gerd Mehler weiter. Zu den erforderlichen Maßnahmen gehöre es, den Verkehr in Weilbach auch für die Fußgänger sicherer zu machen und den Verkehrsstrom im Weilbacher Ortskern zu drosseln. Dazu sei die geplante Ampelanlage am Ortseingang aus Richtung Wicker unerlässlich. Dass einige Anwohner wegen der dabei wegfallenden Parkplätze nicht erfreut seien, könne noch nachvollzogen werden. „Wieso die Initiative allerdings die Ampel als Maßnahme für mehr Lkw-Verkehr ansieht und dies auch noch mit dem nächtlichen Lkw-Verkehr begründet, bleibt ihr Geheimnis. Denn gerade jetzt und ohne Ampel können die Lkw wegen des geringeren nächtlichen Verkehraufkommen problemlos und schnell den Weilbacher Ortskern passieren,“ heißt es in einer Erklärung der Sozialdemokraten.

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