Der Kampf geht weiter

Am gestrigen Abend hat sich „Weilbach wehrt sich“ wieder einmal durchgesetzt. Die Verkehrskommission hat sich dazu durchgerungen die Entscheidung der letzten Sitzung aufrechtzuerhalten, somit entscheidet sich die Verkehrskommission gegen den Ausbau der Kreuzung. Jedoch möchten einige Politiker entgegen der Meinung der Bürgerinnen und Bürger von Weilbach die Kreuzung trotzdem ausbauen. Die endgültige Entscheidung soll jetzt im nächsten Stepp in der Stadtverordnetenversammlung gefasst werden. Es wurden in der Verkehrskommission sogar Äußerungen laut, dass sich die Politiker gerne andere Bürger wählen würden also den Spieß genau umgedreht nicht die Bürger wählen die Politiker sondern die Politiker wählen die Bürger, so kann man sich selbstverständlich auch eine Meinung bilden. Klar wurde wieder einmal, dass einige Politiker an der Realität vorbei laufen, trotz der Meinung der Weilbacher Bürgerinnen und Bürger steht von einigen die Entscheidung für den Kreuzungsausbau fest. Besonders dramatisch waren bei der Verkehrskommission die persönlichen Angriffe durch einige Politiker an die Bürgerinnen und Bürger die sich an dieser Versammlung beteiligt haben. Klar wurde, andere Meinungen als die von GALF, SPD und DFB sind nicht gewünscht und wurden mit persönlichen schmäh Kommentaren versucht zu unterbinden, jedoch ohne Erfolg. Ein besonderes Highlight in der Verkehrskommission war zu Beginn die Abrissaktion von Bürgermeister Antenbrink. Herr Antenbrink riss sämtliche Plakate der Weilbacher Bürgerinnen und Bürger die sich gegen den Ausbau ausgesprochen haben von der Wand, Boden und sonstigen Befestigungsstellen, obwohl diese im Außenbereich befestigt wurden und nicht im Sitzungssaal. So viel zur freien Meinungsäußerung in Deutschland. Jetzt gilt es für die Weilbacher Bürgerinnen und Bürger in der Stadtverordnetenversammlung zahlreich zu erscheinen um auch dort den Ausbau der Kreuzung zu verhindern. „Weilbach wehrt sich“ wird selbstverständlich weiter berichten und sich weiter gegen den Ausbau der Kreuzung aussprechen. Für ein lebenswertes Weilbach – kein Ausbau der Kreuzung. Wir brauchen eine Ortsumfahrung. (jd)

Viele Zuhörer, viele Ideen

Stadtverordnete sind sich über die Verkehrsplanung im Weilbacher Ortskern erneut nicht einig.

Seit Jahrzehnten wird darüber diskutiert, wie der Durchgangsverkehr aus dem Stadtteil verbannt werden kann. Eine Lösung ist nun fast in Sicht.

Flörsheim. Es war eine denkwürdige Stadtverordnetenversammlung. Fast 100 Auch Fahrzeuge, die aus Wicker nach Weilbach fahren, sollen durch Pförtnerampeln dosiert in den Stadtteil geleitet werden. Fotos: NietnerBesucher aus Weilbach nahmen auf den Zuhörerstühlen Platz und hörten den Ausführungen der Stadtverordneten zu den beiden Tagesordnungspunkten Umbau der Kreuzung Mainzer-/Rüsselsheimer- und Frankfurter Straße sowie Bebauungsplan für die kleine Umgehung Weilbach zu. Dementsprechend heftig fielen auch die Reaktionen bei den Zuschauern aus, wenn die Redner ihre Positionen vortrugen. So gab es bei den Vorträgen der Kommunalpolitiker Buh-Rufe und Beifallskundgebungen. Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Odermatt (CDU) hatte alle Hände voll zu tun, um für Ruhe zu sorgen.

Änderungsanträge 

Doch die Denkwürdigkeit der Sitzung bezieht sich nicht nur auf das Verhalten der Zuschauer. Auch die Debatte zwischen den Fraktionen von CDU, SPD und Galf sowie dem FDP-Stadtverordneten Thorsten Press – „Man hat jahrzehntelang in Weilbach die Straßen ausgebaut. Das hat auch immer mehr Verkehr gebracht, das sieht man ja heute“ – war bezeichnend für die jahrelange Konfusion beim Thema Verkehrsentlastung in Weilbach. Die Diskussion auch war deshalb denkwürdig, weil alte Verhaltensmuster wieder aufflammten. Was in der Verkehrskommission beschlossen wurde, sollte plötzlich doch nicht mehr gelten. So stellte die CDU einen Änderungsantrag, die SPD beantragte dann eine Änderung des Änderungsantrages. Die Galf-Vertreter Sven Hess sowie Peter Kluin wiesen darauf hin, dass sich nun mit der „kleinen Umgehung Weilbach“ etwas bewegen lasse, was angeblich ja jahrzehntelang nicht zu realisieren gewesen sei. Dass manche Galf-Vertreter aber eigentlich nicht einen Meter zusätzliche Straße zustimmen wollten, kam an diesem Abend nicht aufs Tapet. Doch es ist redlich, wie die Galf heftig darum kämpft, den vernünftigsten und schnellsten Weg für eine Verkehrsentlastung zu finden. Denn das hatte die Galf ja immer behauptet: Es gäbe noch andere Wege zur Verkehrsentlastung als nur eine Umgehungsstraße.

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Dann haben wir hier den Supergau

Von Elke Flogaus

VERKEHR Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“ lehnt Laster-tauglichen Ausbau der Kreuzung ab / Ortsumgehung als Alternative gefordert

Foto: Elke Flogaus

Kein Ausbau der Kreuzung und eine schnelle Realisierung einer Ortsumfahrung lautet die Forderung der Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“, die sie bei einer Kundgebung am Samstag am Haus am Weilbach mit vielen Argumenten begründete, eine Forderung, die alleine an diesem Tag mit 121 Unterschriften unterstützt wurde.

„Unser Problem fliegt nicht in der Luft, sondern ist der Verkehr auf den Straßen“, war auf einem Plakat zu lesen und soll auf das ganz spezielle Problem des Ortsteils aufmerksam machen. Seit mehr als 40 Jahren warte Weilbach schon auf eine Lösung des Verkehrsproblems, betonten als BI-Sprecher Klaus-Günter Badeck und Werner Siebel. Eindringlich machten sie klar, dass gerade der Schwerverkehr den Bewohnern zu schaffen mache, der seit dem Bau der Firma Transthermos noch zugenommen habe und zwar weit mehr als vorausgesagt.

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Unterstützer im Fluglärm-Kampf

(fri). Auch die Initiative „Weilbach wehrt sich“  unterstützt die Flörsheimer bei ihrem Kampf gegen den Fluglärm. „Wir spüren ebenfalls wie die Bürger in der Einflugschneise, wie der Verkehrslärm unsere Gesundheit angreift, deswegen wird die Initiative an der Protestkundgebung am Montag, 14. November, teilnehmen“, schreibt Klaus-Günter Badeck von der Weilbacher Initiative. Treffpunkt zur Kundgebung ist um 19 Uhr in der Grünanlage an der Werner-von-Siemens-Straße, am Mammutbaum.

Der massive Fluglärm über Flörsheim wird vermutlich auch Thema der nächsten Synode des evangelischen Dekanats Kronberg am Freitag,  18. November, in Diedenbergen sein, wie Pfarrer Hans A. Genthe als Sprecher des Dekanats mitteilte. Dann werde es wohl auch ein Signal in Richtung Kirchensynode zu dem Thema geben.

Quelle: (Main-Spitze) zum Artikel

Fraktionen setzen gemeinsames Signal

KLEINE UMGEHUNG WEILBACH Alle Stadtverordneten ziehen an einem Strang und fordern Aufstellung eines Bebauungsplanes

(elf). Ein Novum in der Flörsheimer Kommunalpolitik: Alle in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen und die FDP stellten bei einer Pressekonferenz vor, wie sie das Problem Verkehrsentlastung angehen wollen. Gemeinsam haben sie einen Antrag für die nächste Stadtverordnetenversammlung formuliert, worin sie den Aufstellungsbeschluss eines Bebauungsplans für die kleine Umgehung Weilbach fordern.

Als gemeinsames Signal für Flörsheim bezeichnete Galf-Vorsitzende Renate Mohr den Schulterschluss. „Früher gab es zwei Lager, jetzt sitzen alle an einem Tisch“, zeigte sie sich zufrieden mit der neuen Einigkeit und der Möglichkeit, Verkehrsexperten zu Wort kommen zu lassen, die von allen akzeptiert werden.

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Nun wollen alle die kleine Umgehung

Flörsheim. Einmütig haben SPD, CDU, Galf, FDP und dfb beschlossen, die Planungen für eine kleine Umgehung Weilbach in Angriff zu nehmen. Dies verkündeten gestern Abend die Fraktionsvorsitzenden Gerd Mehler (SPD), Marcus Reif (CDU) und Thomas Probst (Freie Bürger) sowie der FDP-Stadtverordnete Thorsten Press bei einem Pressegespräch.

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