Eine unendliche Geschichte

Anwohner der Durchfahrtsstraßen in Weilbach sind erneut verärgert über Umleitungen und Straßenbauarbeiten

Der Zorn der von den Verkehrsbelastungen betroffenen Grundstückseigentümer ist verständlich. Denn einerseits müssen sie diese Belastungen täglich ertragen, andererseits hat sich die Situation wegen der Umleitungsstrecke noch verschärft.

Weilbach. So gibt es denn auch während der Sommerferien keine Ruhe beim Thema Verkehrsplanung im Stadtteil Weilbach. Denn die Anwohner in der Raunheimer Straße beispielsweise sind genervt von der Umleitungsstrecke, die zu den Verkehrsspitzenzeiten für chaotische Zustände auf der Kreuzung Hofheimer-/Frankfurter- und Raunheimer Straße sorgt.

 Zudem fühlen sich die Bewohner an den Duchfahrtsstraßen doppelt bestraft. Die aufwendigen Baumaßnahmen in der Frankfurter Straße – beziehungsweise an der B 40 aus Richtung Wicker – und in der Rüsselsheimer Straße erfordern nämlich auch viel Zeit. Dass einige Anlieger zudem mit Gebühren für den Umbau belastet werden, lässt natürlich die Volksseele noch mehr kochen. Denn nach wie vor bringen diese Umbaumaßnahmen nichts.

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Unterschriftenaktion gegen Verkehrschaos – „Weilbach wehrt sich“

Weilbach. Der Unmut über die derzeitige Verkehrssituation und künftige Planungen wird in Weilbach immer lauter. Mit Unterschriftensammlungen wird dem Protest Ausdruck verliehen, sei es gegen die Verkehrsproblematik durch die Sperrung der Frankfurter Straße, sei es gegen Planungen für eine Ampelkreuzung mit Linksabbiegerspuren im Bereich Frankfurter, Mainzer und Rüsselsheimer Straße.

So machte sich Klaus-Günter Badeck zum Sprecher zahlreicher Bürger, wenn er die Sperrung der Frankfurter Straße mit innerörtlicher Umleitung als „verkehrstechnisch unausgewogene Lösung“ bezeichnet und eine absolute Sperrung Weilbachs für den Durchgangsverkehr während der Baumaßnahmen fordert.

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Unterschriften gegen Umbau

Abbiegespur an der Rüsselsheimer Straße stößt bei vielen Anwohnern auf Ablehnung

Noch kann niemand sagen, wie der Fahrzeugverkehr auf den Straßenumbau im Weilbacher Ortskern reagiert.

Weilbach. Einige Bewohner des Stadtteils Weilbach laufen Sturm gegen das Vorhaben der Stadt, an der Ecke Rüsselsheimer und Frankfurter Straße ein Linksabbiegespur einzurichten. So sammelten Werner Buch (SPD Weilbach), Sven Reimus (CDU Weilbach), Svenja Steba sowie ihr Ehemann Andreas Steba jede Menge Unterschriften.

Andreas Steba, der Befürworter einer Umgehung ist, erklärte folgendes zur Unterschriftenaktion: „Nachdem der Ortsbeirat Weilbach den einstimmigen Beschluss gefasst hatte, an der Rüsselsheimer Straße eine Straßenverbreiterung auf drei Spuren, eine Linksabbiegerspur, eine Ampelanlage, sowie dafür eine Reduzierung der Fläche am Kriegerdenkmal vorzunehmen“, hätten sich viele Anwohner der Rüsselsheimer Straße sowie der direkten Umgebung gegen diese Maßnahme ausgesprochen.

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Blechlawine in der Nebenstraße

Der Berufsverkehr quält sich auch in der Ferienzeit zwei Mal am Tag über die Umleitung durch Weilbach

In dem Stadtteil stöhnen derzeit die Anwohner in den Nebenstraßen über das große Verkehrsaufkommen. Die Umleitungsstrecke führt durch ansonsten ruhige Wohngegenden.

Weilbach. Gefährlich ist der Kraftfahrzeugverkehr allemal. Nicht nur durch Unfälle, sondern auch durch den Schadstoffausstoß sowie den Lärm, der dadurch entsteht. Beides ist auf Dauer nicht gesund. Für viele Menschen ist deshalb das Thema Verkehrsbelastung ein Dauerbrenner, wenn sie an einer der Hauptverkehrsstraßen wohnen. Für viele andere Menschen ist es aber nur ein leidiges Thema, das sie am liebsten „beerdigen“ würden. Für sie steht an erster Stelle der Schutz der Natur im Mittelpunkt.

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Jetzt werden noch die Kanalrohre verlegt

Halbseitige Sperrung 

Im Stadtteil Weilbach wird im Kreuzungsbereich Mainzer-/Rüsselsheimer- und Frankfurter Straße eine halbseitige Sperrung eingerichtet, eine Baustellenampel regelt dort dann den Verkehr. Die bereits vorhandene Baustelle in der Frankfurter Straße wird deshalb ausgeweitet, weil die Kanalverlegungsarbeiten in dem Kreuzungsbereich nun gleich mit erledigt werden sollen. Dies habe sich im Verlauf des Baufortschritts als zweckmäßig herausgestellt, berichtete der Magistrat mit. Die halbseitige Sperrung werde voraussichtlich für zwei Wochen bestehen. (hk) 

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Quelle: (Höchster Kreisblatt) zum Artikel